Ein Weiher im Maisfeld

Rund 700 Kubikmeter Wasser sammelten sich laut Christian Jochberg während der starken Regenfälle vom Wochenende im Maisfeld von Bauer Ruedi Daepp an und bildeten einen knietiefen Weiher. Jochberg ist Zugführer der Rettungskompanie, die zurzeit in Arbon im Militär-WK weilt.

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Bild: Andrea Kern

Bild: Andrea Kern

Rund 700 Kubikmeter Wasser sammelten sich laut Christian Jochberg während der starken Regenfälle vom Wochenende im Maisfeld von Bauer Ruedi Daepp an und bildeten einen knietiefen Weiher. Jochberg ist Zugführer der Rettungskompanie, die zurzeit in Arbon im Militär-WK weilt. Zum Glück für Hans Schuhwerk, Kommandant der Arboner Feuerwehr: «Ich hätte sonst bei der Miliz-Feuerwehr Leute aus dem Arbeitsprozess nehmen müssen.» Denn ein schnelles Abpumpen des Wassers sei dringend nötig.

«Je länger das Wasser steht, desto mehr Kulturen gehen kaputt», schätzt Hans Schuhwerk die Situation ein. Für Christian Jochberg sind Einsätze dieser Art selbstverständlich. «Wir sind mit dem richtigen Material ausgerüstet.» Das Wasser wird über einen Schlauch in den daneben liegenden Bach gepumpt. Doch vorerst bereitet das Abpumpen Schwierigkeiten. «Das Schilf und die Erde verstopfen immer wieder das Sieb», erklärt der Zugführer.

Mit einer Holzkiste wird daraufhin die Natur gebändigt, so dass nach stundenlangem Abpumpen bis tief in die Nacht der Weiher verschwunden ist und Ruedi Daepp nun hoffentlich auch im kommenden Jahr goldgelben Mais ernten kann. (ak)