Ein Verein macht sich für die Glühwürmchen stark

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Auf grosses Interesse stiess der Vortrag des Ökologen Stefan Ineichen, der den Besuchern der Jahresversammlung des Vogel- und Naturschutzes die Faszination der Glühwürmchen nahebrachte. «Das Licht dieser zauberhaften Tiere ist entscheidend für die Paarung und damit den Fortbestand dieser Gattung. Und es ist auch eine Warnung für Fressfeinde.» In der Schweiz gibt es vier Arten: Erstens das Grosse Glühwürmchen, beim dem nur die Weibchen leuchten. Zweitens das Kleine Glühwürmchen, von dem eine grosse Population in Schaffhausen lebt, und da vor ­allem im Waldfriedhof. Drittens der Italienische Leuchtkäfer und viertens der Kurzflügel-Leuchtkäfer, der fast nicht leuchtet.

Probleme bereiten diesen Tieren vor allem die grassierende Lichtverschmutzung und die ausgeräumten Landschaften, sagte Stefan Ineichen. Die Glühwürmchen seien wie viele andere Tierarten auch auf artenreiche und gut strukturierte Lebensräume angewiesen. Darum unterstützt der Verein Glühwürmchen Projekt auch Massnahmen zur Aufwertung von Landschaften und die Forschung über die Tiere selbst. (mb)