Ein temperamentvoller Start

Mit Musik und einer Ansprache startete Märstetten ins neue Jahr. 160 Besucher kamen zum Apéro am Nachmittag des 1. Januar.

Rudolf Steiner
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Die Band Timebelle mit Samuel Forster (3. v. l.) spielt am Neujahrsapéro der Gemeinde Märstetten. (Bild: Rudolf Steiner)

Die Band Timebelle mit Samuel Forster (3. v. l.) spielt am Neujahrsapéro der Gemeinde Märstetten. (Bild: Rudolf Steiner)

MÄRSTETTEN. Nicht nur der Saal sei heute festlich geschmückt, sondern auch das Dorf und die Umgebung von Märstetten, sagte Gemeindepräsident Jürg Schumacher. Er konnte viele Besucher am Neujahrsapéro in der Mehrzweckhalle begrüssen.

Dieses festliche Kleid dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Märstetten vor grossen Herausforderungen stehe. «Das bedeutet aber auch, dass liebgewordene Traditionen und der ländliche Charme von Märstetten bedroht sind», sagte Schumacher. «Pflegen wir deshalb Werte wie Beständigkeit, Stabilität, Traditionsbewusstsein, eine intakte Natur, Anstand im Umgang mit Mitmenschen und das Zusammengehörigkeitsgefühl», gab er seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit auf den Weg. «Denn Heimat ist dort, wo man sich wohl fühlt, wo man seine Freunde hat oder hofft, neue Freunde zu finden.»

Gar nicht traditionell war an der Neujahrsbegrüssung diesmal das musikalische Rahmenprogramm mit dem Auftritt der Multikulti-Band Timebelle aus Bern. Bei der sechsköpfigen Formation sitzt der Weinfelder Samuel Forster am Schlagzeug, der auch die Jungmusiker des Musikvereins Märstetten ausbildet. Ende Januar spielen sie bereits als eine von nur sechs Formationen im Schweizer Final des Eurovision Song Contest. Das Konzert von Timebelle – der Name leitet sich vom Berner Zytgloggeturm ab – animierte das Publikum zum Mitwippen.