Ein Star spielt auf dem Jazz-Boulevard

KREUZLINGEN. Mit Bandleader und Trompeter Dani Felber kann die Kreuzlinger Jazzmeile mit einem prominenten Stargast aufwarten. Der Mattwiler war bereits bei der ersten Ausgabe 2007 dabei. Nun kehrt er nach sieben Jahren zurück für ein «Heimspiel».

Urs Brüschweiler
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Jazzmeilen-Vizepräsident Harry Tschumi und Trompeter Dani Felber plaudern oberhalb von Schloss Brunnegg über Musik. (Bild: Reto Martin)

Jazzmeilen-Vizepräsident Harry Tschumi und Trompeter Dani Felber plaudern oberhalb von Schloss Brunnegg über Musik. (Bild: Reto Martin)

KREUZLINGEN. «Er wird sicher ein riesiger Publikumsmagnet sein», sagt Harry Tschumi. Der Vizepräsident der Kreuzlinger Jazzmeile darf sich für die diesjährige achte Ausgabe auf einen Musiker mit sehr grossem Namen freuen. Dani Felber wird am Samstag, 30. August um 20.30 Uhr mit seinem Jazzquartett auf der Lichtscheinbühne vor der TKB auftreten. «Das wird der Hauptact sein», sagt Tschumi. «Das Zelt wird sicher aus allen Nähten platzen.»

Dani Felber ist als Mattwiler mit Wurzeln am Untersee zwar fast ein Einheimischer in Kreuzlingen, doch als international renommierter Profimusiker ist er grössere Auftritte gewöhnt. «Alle Künstler sind bei uns mit viel Herzblut dabei, aber er ist sicher eine Kategorie höher einzustufen», sagt Tschumi. «Ich freue mich sehr auf diese Gelegenheit zum Heimspiel», sagt Felber. Vor allem habe ihn beeindruckt, wie sehr sich die Verantwortlichen der Jazzmeile um ihn bemüht hätten. «Dani Felber war schon an der ersten Jazzmeile 2007 mit dabei. Er hat damals im <Blue> gespielt», erinnert sich Harry Tschumi. Dem Engagement von Sponsor Christof Roell und Felbers ehemaligem Lehrer Paul Stähli sei es zu verdanken, dass es nun zu einer Neuauflage komme.

Jazzmeile hat Potenzial

Bis zu 10 000 Besucher erwartet das OK insgesamt während der vier Tage vom 28. bis 31. August. «Die Jazzmeile hat sicher grosses Potenzial», findet Dani Felber. Vielleicht werde er sich auch ausserhalb seines Auftritts das eine oder andere Konzert ansehen. Er selber wird sowohl Flügelhorn als auch Trompete spielen, wenn er mit dem Jazzquartett auf der Lichtscheinbühne steht.

Abwechslung ist wichtig

«Das Repertoire, das wir während etwa zwei Stunden zum besten geben, ist noch nicht genau definiert», sagt er. «Wir versuchen bei Konzerten immer so flexibel wie möglich zu sein. Abwechslung ist wichtig.»

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