Ein seltenes Ereignis im Stall der Braunviehzüchter

Von einer Zuchtfamilie spricht der Verband «Braunvieh Schweiz», wenn eine Stammkuh bei der ersten Beurteilung mindestens vier Nachkommen vorweisen kann, die alle reinrassig sein müssen. Von diesen vier Nachkommen müssen zwei Kühe sein.

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Von einer Zuchtfamilie spricht der Verband «Braunvieh Schweiz», wenn eine Stammkuh bei der ersten Beurteilung mindestens vier Nachkommen vorweisen kann, die alle reinrassig sein müssen. Von diesen vier Nachkommen müssen zwei Kühe sein. Wird eine Familie zum zweitenmal beurteilt, müssen von der Stammkuh mindestens sechs Nachkommen da sein, davon vier Kühe. Da von den Nachkommen auch Mindestwerte verlangt werden (bezüglich Milchleistung und Eiweissgehalt etc.), ist es nicht einfach, eine Braunvieh-Zuchtfamilie anzumelden. Die Beurteilung erfolgt dann nach genauen Richtlinien auf dem Hof des Züchters, der die Familie angemeldet hat. Für die Zuchtfamilien gibt es die Klasse A (vorzügliche Familien), die Klasse B (gute bis sehr gute Familien) und Klasse C (genügende bis rechte Familien).