Ein schönes Fest auf dem Land

Das Open Air in Birwinken hat den Dorfverein recht gefordert: Zum Augen- und Ohrenschmaus kamen mehr Besucher als erwartet.

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Die Formation GP2U während ihres Auftrittes vom Samstagnachmittag am Open Air in Birwinken. (Bild: pd)

Die Formation GP2U während ihres Auftrittes vom Samstagnachmittag am Open Air in Birwinken. (Bild: pd)

BIRWINKEN. Ein tolles Fest bot letzten Samstag der Dorfverein Birwinken den zahlreichen Gästen aus nah und fern, die das kleine Dorf auf dem Seerücken, sollten sie es nicht schon gekannt haben, dank GPS und anderen Navigationsmitteln gefunden hatten.

Nostalgiechörli eröffnete

Auch das schöne Sommerwetter hatte den Weg gefunden, und so stand dem Fest für alle Sinne nichts mehr im Weg. Sechs verschiedenen Formationen, die alle in irgendeiner Weise eine Beziehung zu Birwinken haben, gestalteten den musikalischen Teil des Open Airs. Das Nostalgiechörli aus Berg eröffnete das Festival mit altbekannten Schlagern und Liedern, die mit viel Humor untermalt waren.

Klassisches und Volkstümliches

Cantolupo setzte mit seinen leichten, klassischen Melodien einen Kontrapunkt. Die A-cappella-Gruppen GP2U und Maul-Wurf boten beste, mit viel Witz angereicherte Musik vom Volkslied bis hin zu Herbert Grönemeyers «Männern». Sie sangen frei nach den Comedian Harmonists «Lass mich auf deinem Sofa aalen», und beim Song «Lass mich deine Steuern zahlen» waren alle Besucherinnen und Besucher hin und weg. Im zweiten Teil des Open Airs begeisterten die drei Frauen von Swissmaid Voices mit ihren herrlichen Stimmen und einer gekonnten Bühnenshow das immer zahlreicher aufmarschierende Publikum. Schliesslich sorgten die Wyfelder Luusbuebe gegen Mitternacht für Stimmung und Begeisterung. Erst nach mehreren Zugaben konnten sie die Bühne verlassen.

Fast doppelt so viele Besucherinnen und Besucher wie die Veranstalter erwartet hatten füllten den Platz und forderten von den Birwinker Gastgebern das Letzte. Immer wieder füllten sie ihre Vorräte nach, brutzelten und brieten, was die Grills hergaben, schenkten aus und servierten.

Augen- und Ohrenschmaus

Trotz einiger Wartezeiten war man sich einig: Das Fest war – mit dem Blick auf die wunderschöne Alpsteinkette – nicht nur ein Augen- und Ohrenschmaus, sondern ein Schmaus im wahrsten Sinne des Wortes. (red.)