Ein schlechter Verkäufer

Wenn man ein Projekt beerdigen will, dann muss man es genau so machen. Der Stadtammann stiess mit seiner unangekündigten und lieblosen Wasserstandsmeldung über die neue Schwimmhalle nicht nur viele Gemeinderäte vor den Kopf.

Urs Brüschweiler
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Wenn man ein Projekt beerdigen will, dann muss man es genau so machen. Der Stadtammann stiess mit seiner unangekündigten und lieblosen Wasserstandsmeldung über die neue Schwimmhalle nicht nur viele Gemeinderäte vor den Kopf. Plötzlich fiel der Hammer, und es stehen 37 Millionen anstatt 26,5 Millionen im Raum. Denn neben dem geplanten Neubau für ebendiese 26,5 Millionen muss das heute bestehende Bad für 5,5 Millionen saniert werden. Und für weitere 5 Millionen gibt es noch die Option einer Attraktivitätssteigerung.

Die Kreuzlinger Schwimmhalle ist ein überragendes Projekt, daran zweifelt niemand. Aber weil es eben auch extrem teuer ist, muss man es den Stimmbürgern auch besonders gut verkaufen. Der Stadtammann hat das Gegenteil gemacht.

urs.brueschweiler@ thurgauerzeitung.ch

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