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Ein Rohr schlängelt sich durch die Stadt

Unter dem Bahndamm wurde am Wochenende eine 150 Meter lange Schutzrohrleitung verlegt. Für die Technischen Betriebe ein anspruchsvoller Sonderfall.
Für die 150 Meter lange Schutzleitung wurden 25 Einzelrohre mit einem Spezialgerät aneinandergeschweisst. (Bild: pd)

Für die 150 Meter lange Schutzleitung wurden 25 Einzelrohre mit einem Spezialgerät aneinandergeschweisst. (Bild: pd)

«Es ist eine Aktion, die man nicht alle Tage sieht.» Das sagte Simon Trachsler, Bauleiter der Technischen Betriebe Kreuzlingen am Freitag, als eine 150 Meter lange Schutzrohrleitung unter dem Bahndamm verlegt wurde. Die Technischen Betriebe Kreuzlingen (TBK) leiteten die anspruchsvolle Grossbaustelle im Auftrag des Zweckverbandes Wasser Region Kreuzlingen (WRK). Wenn die TBK Werkleitungen sanieren oder verlegen, wird gewöhnlich in Gräben gearbeitet. Doch an der Dammstrasse war die Situation aussergewöhnlich, denn das Trassee verläuft unter der Bahnlinie hindurch.

25 Einzelrohre werden zu einem Riesenrohr

Für die 150 Meter lange Bohrung unter dem Bahndamm hindurch wurde das sogenannte Spülbohrverfahren angewendet. Um in wechselnder Bodenbeschaffenheit gut voranzukommen, setzte ein Spezialunternehmen verschiedene Bohrköpfe ein. Die ebenfalls 150 Meter lange Schutzrohrleitung wurde zuerst aus 25 einzelnen Rohren à 6 Meter Länge zusammengeschweisst. Für den aussergewöhnlich grossen Rohrdurchmesser von 75 Zentimetern war ein spezielles Rohrschweissgerät erforderlich. Jeder Schweissvorgang dauerte rund zwei Stunden und wurde von einer externen Firma ausgeführt, da die TBK nicht über solch grosse Gerätschaften verfügen.

15 000 Kilogramm schwerer Koloss

Die schliesslich 150 Meter lange und 15 000 Kilogramm schwere Schutzrohrleitung musste für den Einzug in die Verlängerung des 150 Meter langen Bohrloches plaziert werden. Hierfür wurde sie an der Zielgrube der Bohrung, an der Sonnenwiesenstrasse beginnend, mitten durch eine Lagerhalle gelegt und endete auf der Wiese kurz vor der Werftstrasse. Am Freitagmorgen um 6 Uhr startete der Einzug. Um 14 Uhr war das Rohr komplett bis zur Dammstrasse eingezogen.

Im Anschluss wird von den Technischen Betrieben die benötigte Wasserleitung in das Schutzrohr eingezogen und angeschlossen. Die restlichen Wassertransportleitungen sowie weitere Werkleitungen in der Sonnenwiesenstrasse werden im kommenden Jahr saniert. (red.)

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