Ein Quartier entdeckt sein neues Spielparadies

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Kinder vergnügen sich auf dem neuen Spielplatz. Spielgeräte mit Naturmaterialien laden zum Entdecken ein. (Bilder: Max Eichenberger)

Kinder vergnügen sich auf dem neuen Spielplatz. Spielgeräte mit Naturmaterialien laden zum Entdecken ein. (Bilder: Max Eichenberger)

Arbon Weiherareal, Volière-Pärkli, Schlosshügel, Seepark, Jakob-Züllig-Park, Quaianlagen, Stacherholz, Bergliwiese, Seemoosholz – rechnet man alle Flächen zusammen, so kommt man zum Schluss: Arbon ist mit stattlichen Grünanlagen durchdrungen. Neu hinzugekommen ist der Werk-Zwei-Park. Noch einmal gut 11000 Quadratmeter. Zum Land kam die Stadt zwar gratis. Dennoch ist das «Geschenk» nicht billig: 3,5 Millionen Franken kostet der Stadt die Gestaltung und die Möblierung – die Teilsanierung der durch industrielle Prozesse belasteten Böden inklusive. Die Altlasten waren kleiner als befürchtet. Schnell ist der mit Sitzbänken, einem flachen Brunnen mit Wasserspiel, der noch abgedeckt wird, und Spielgeräten bestückte Park angenommen worden. Noch ehe die Familienwohnungen bezogen sind, haben ihn Spaziergänger sowie Kinder der Nachbarquartiere entdeckt. Sozio-kulturell entpuppt sich der Werk-Zwei-Park schon mal als ein Gewinn: Menschen und Generationen kommen sich am neuen Verweilort näher. (me)