Ein Platz für Spiel und Sport

ERLEN. Der Aussenbereich der Schulanlage Kümmertshausen hat eine Erneuerung nötig. Die Sanierung ist auf nächstes Jahr geplant und soll rund 220 000 Franken kosten. Unter anderem schafft die Schulgemeinde neue Spielgeräte an.

Hannelore Bruderer
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Die Schulanlage Kümmertshausen bekommt einen neuen Aussenbereich. (Bild: Hannelore Bruderer)

Die Schulanlage Kümmertshausen bekommt einen neuen Aussenbereich. (Bild: Hannelore Bruderer)

Das Klettergerüst «Willi und Billi» ist nach den Sommerferien auf der Schulanlage Kümmertshausen abgebrochen worden, da es nicht mehr den aktuellen Sicherheitsnormen entsprach. Es ist aber nicht nur der Spielplatz, der erneuert werden muss. Bei einer genaueren Überprüfung der Umgebung der Schulanlage stellte die Behörde noch weitere Mängel fest, die es zu beheben gilt.

Sanierung Allwetterplatz

«Eine vollwertige Schulanlage braucht Platz für Spiel und Sport», sagt Erlens Schulpräsident Heinz Leuenberger. Deshalb soll im nächsten Jahr das ganze Areal rund um das Schulhaus Kümmertshausen auf Vordermann gebracht werden.

Dazu gehören eine verbesserte Entwässerung, die Sanierung des Allwetterplatzes, neue Spielgeräte und eine passende Bepflanzung. Für die Sanierung und Aufwertung der Aussenanlage beantragt die Schulbehörde beim Stimmvolk einen Kredit über 220 000 Franken.

Aufwandüberschuss verkraftbar

Das Budget 2016 der Volksschulgemeinde Erlen weist bei gleichbleibendem Steuerfuss einen Aufwandüberschuss von 325 000 Franken aus. Mit der immer noch soliden Eigenkapitalbasis von über 2,8 Millionen Franken erachtet die Schulbehörde das budgetierte Defizit als vertretbar.

Im Jahr 2016 übersteigt der veranschlagte Gesamtaufwand erstmals die 10-Millionen-Franken-Marke.

Personalaufwand steigt

Rund eine halbe Million Franken höher als im Budget des laufenden Jahres fällt der Personalaufwand aus. Dies sei zum einen auf die Erhöhung der Besoldung des Lehrpersonals zurückzuführen, welche der Kanton zu Beginn des Jahres beschlossen habe, erklärt die Leiterin der Schulverwaltung Regula Dahinden. Eine Erhöhung der Besoldung führt auch zu höheren Arbeitgeberbeiträgen bei der Pensionskasse. Zum anderen wurde das Pensum des Schulpräsidenten erhöht und für die Einführung des Lehrplans 21 ab Sommer 2017 lassen sich vier Lehrpersonen zu Multiplikatoren ausbilden.

Sind die Kosten beim Personalaufwand mehr oder weniger gegeben, so kann die Schule bei den Aufwendungen für den Sachaufwand Einfluss nehmen. Mit 160 000 bis 200 000 Franken müsse man für diesen Posten jedoch jedes Jahr rechnen, auch wenn wie im Budget 2016 keine aussergewöhnlichen Anschaffungen anstünden und auf nicht dringende Arbeiten verzichtet werde, sagt Regula Dahinden. Besser sieht es beim Sachaufwand für 2016 aus. Dieser wird mit 180 000 Franken um die 50 000 Franken tiefer eingeschätzt als im laufenden Jahr.

Die Versammlung der Volksschulgemeinde Erlen findet am Donnerstag, 26. November, 19.30 Uhr im Mehrzwecksaal statt.