Ein Pflichttermin für Geniesser

BISCHOFSZELL. Der Musiktreff Bischofszell führte in der Aula Sandbänkli eine Stubete durch. Die Besucher kamen in den Genuss spontan vorgetragener Musikstücke.

Trudi Krieg
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Musiktreff-Stubete: Nach dem Ohrenschmaus die Gaumenfreuden. (Bild: Trudi Krieg)

Musiktreff-Stubete: Nach dem Ohrenschmaus die Gaumenfreuden. (Bild: Trudi Krieg)

Trotz des schönen Herbstwetters genossen am Sonntag viele Besucher die beliebte Stubete des Musiktreffs Bischofszell. An dieser schon traditionellen Veranstaltung konnte man mit der ganzen Familie gemütlich und preisgünstig zu wechselnder Tafelmusik gut und preisgünstig speisen.

Überraschungen inklusive

Auf der Bühne stand ein Klavier bereit. Sonst brachten alle ihre eigenen Instrumente mit. Eugen und Christoph packten ihre Alphörner aus und bald tönte es urschweizerisch. Erstmals dabei waren Lisbeth und Erika mit ihren anspruchsvoll zu spielenden Instrumenten, den Konzertzithern. Handorgeln und Örgeli in verschiedensten Ausführungen wurden virtuos gespielt, oft in wechselnder Zusammensetzung. Arthur liess sich von verschiedenen Musikantinnen und Musikanten zur Klavierbegleitung bitten. Dann wieder demonstrierten zwei «Schnuregigeler», dass man auch mit kleinen Instrumenten gross aufspielen kann.

Grosse Auswahl an Speisen

In der kleinen Küche bereiteten Stephan und Thomas Teigwaren aus der Hausproduktion von Jasmin Knobel, der Präsidentin des Musiktreffs, zu. Ob mit oder ohne Käse, mit Pilzrahm-, Bolognese- oder Speckrahmsauce – sie schmeckten einfach «choge guet». Am Kuchenbuffet konnte von Schwarzwälder Kirschtorte über Aargauer Rüeblitorte bis hin zum Schlorziflade und anderen Spezialitäten ausgesucht werden.

Gesamthaft waren etwa 15 Mitglieder des Musiktreffs in Küche, Service und am Kuchenbuffet beschäftigt. «Mit dem Erlös der Stubete bessern wir die Reisekasse auf, denn der Musiktreff möchte nächstes Jahr an den Wettspielen in Disentis teilnehmen», verriet Jasmin Kobelt, die selber Musiklehrerin ist.