Ein Paradies für Unzimperliche

In der Salmsacher Bucht äugen Fischreiher ins Wasser. Blässhühner bauen ihre Nester auf den Badestegen der Boote, die nicht auf den See hinausfahren. Und sogar Eisvögel wurden schon gesichtet. Nur menschliche Besucher sind selten. Denn Schmutzwasser und Stechmücken trügen die Idylle.

Annina Flaig
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In der Salmsacher Bucht äugen Fischreiher ins Wasser. Blässhühner bauen ihre Nester auf den Badestegen der Boote, die nicht auf den See hinausfahren. Und sogar Eisvögel wurden schon gesichtet. Nur menschliche Besucher sind selten. Denn Schmutzwasser und Stechmücken trügen die Idylle.

An heute weltberühmten Ferienorten sah es dereinst fast genauso aus – bis Hoteliers und Investoren die Strände verbauten. In Salmsach kann das nicht passieren. Velohotels und dergleichen oder gar ein Kreisel kommen nicht in die Tüte. Auch Fusionen lehnen wir ab, denn wir sind gerne unter uns und wursteln selber.

Wer hier als Fremder etwas auf die Beine stellen will, muss den Nerv unseres Völkleins treffen. Jetzt ist das jemandem gelungen – mit Jurten! Die Initiatorin will in der Salmsacher Bucht traditionelle Nomadenzelte aufbauen, für Menschen, die Ruhe und das einfache Leben suchen. Das ist es! Diese Art von Touristen passt zu uns. Liebe Nomaden, nehmt genügend Antimückenspray und einen Neoprenanzug zum Baden mit. Denn für Unzimperliche ist unsere Bucht ein kleines Paradies.

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