Ein neues Haus für die Kleinen

Die Kinder vom Kindergarten Weinburg erhalten ein neues Zuhause. Die Schule Kreuzlingen hat den alten Doppelkindergarten abgerissen und beginnt mit den Ende September vom Volk bewilligten Neubauten.

Urs Brüschweiler
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Die 42 Kinder vom Kindergarten Weinburg halfen mit ihren kleinen Schaufeln kräftig mit beim Spatenstich für den Neubau. (Bild: Reto Martin)

Die 42 Kinder vom Kindergarten Weinburg halfen mit ihren kleinen Schaufeln kräftig mit beim Spatenstich für den Neubau. (Bild: Reto Martin)

KREUZLINGEN. Mit vielen kleinen selbst gestalteten Schaufeln halfen die Kindergärtler gestern vormittag beim offiziellen Spatenstich mit. Zwei von ihnen durften sogar in der Kabine des Baggerfahrers Platz nehmen und die grosse Maschine bedienen.

1,15 Millionen Franken bewilligt

Die zwei alten Gebäude des Kindergartens Weinburg an der Rosgartenstrasse sind bereits abgerissen und verschwunden. 43 Jahre alt waren sie, erklärte Architekt und Primarschulbehördenmitglied Hans-Jürg Klein. Die Bauten waren in die Jahre gekommen und waren auch energetisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Im vergangenen September bewilligten die Schulbürger einen Neubau für 1,15 Millionen Franken. Nach einer kleinen Verzögerung wegen der zusätzlichen Planung einer gemeinsamen Holzpelletheizung mit dem Schulhaus Weinburg geht es nun mit der Realisierung los. Nach den Sommerferien soll der erste Bau bereits bezugsfertig sein, spätestens im Herbst das zweite Gebäude. Die beiden Gebäude werden so angeordnet, dass eine Art Innenhof entsteht. Der Zugang zum Kindergarten erfolgt von der Rosgartenstrasse. Die 42 Kinder dürfen sich auch auf viele Spielgeräte freuen. Kriechröhren wird es geben und einen Turm.

Eine Kreuzlinger Entwicklung

Gebaut wird wie schon beim Zeppelinring ein sogenannter «fahrender Kindergarten». Das ist eine spezielle Entwicklung der Schule Kreuzlingen in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro. Es handelt sich um Holzelementbauten. Im Bedarfsfall könnte man diese abbauen und andernorts wieder aufstellen. «Wir konnten dank der Erfahrungen am Zeppelinring den Standard noch optimieren», sagte Ralph Huber, Schulleiter des Primarschulzentrums Bernegg. Der Minergie-Standard werde wie gefordert eingehalten.

Einige Wochen im Provisorium

Während der Bauzeit müssen die beiden Weinburg-Kindergartenklassen von Madeleine Bösch und Daniela Trinkler mit provisorischen Räumen auskommen. Eine Gruppe nutzt den Gruppenraum des Schulhauses Weinburg nebenan, die andere den Singsaal im Schulzentrum Bernegg auf der anderen Seite der Bernrainstrasse.

Ralph Huber Schulleiter Primarschulzentrum Bernegg (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Ralph Huber Schulleiter Primarschulzentrum Bernegg (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

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