Ein neuer Brunnen und eine alte Tradition

WEINFELDEN. Der Thomas-Bornhauser-Brunnen auf dem Rathausplatz mit der namenlosen Weinfelderin als Brunnenfigur – geschaffen 1931 vom Bildhauer Jakob Brüllmann – ist ein schönes Beispiel dafür, wie ein öffentlicher Trinkwasserspender seine Umgebung prägen kann.

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Der Thomas-Bornhauser-Brunnen beim Rathaus. (Bild: Esther Simon)

Der Thomas-Bornhauser-Brunnen beim Rathaus. (Bild: Esther Simon)

Die Weinfelder Brunnen haben eine lange Geschichte. Jahrhundertelang übernahmen sie die Versorgung mit Trinkwasser – eine Aufgabe, die erst seit 125 Jahren Sache der Gemeinde ist.

10 000 Franken bewilligt

Ein Wasservertragsrecht mit dem Scherbenhof regelte bereits vor 617 Jahren den Zufluss zum Rathausbrunnen. Nun entsteht in Weinfelden ein neuer Brunnen, wie die Gemeindekanzlei mitteilt. Der Gemeinderat bewilligte einen Kredit von 10 000 Franken für die Erschliessung eines Brunnens an der Unteren Bühlstrasse 12. Zurzeit wird die Untere Bühlstrasse saniert, und das Trottoir wird verlängert.

Aufwertung der Route

Dieser Umstand wird genutzt, um einen Trinkwasserbrunnen zu installieren. In Absprache mit dem Liegenschaftenbesitzer wird der Brunnen öffentlich zugänglich sein. Die Untere Bühlstrasse ist im Abschnitt Sonnenbühlstrasse bis zum Fussweg Straussberg sowohl Teil der Fussweg- und Veloroute als auch des nationalen Wanderweges. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass ein Brunnen mit Trinkwasser zur Aufwertung dieser Route beiträgt. (es.)

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