Ein Neubau soll Platz schaffen

Die Katholische Kirchgemeinde Münsterlingen baut für 700 000 Franken einen neuen Begegnungsraum. Die Stimmbürger genehmigten den Kredit.

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Ostansicht des geplanten Begegnungsraumes. (Bild: zVg)

Ostansicht des geplanten Begegnungsraumes. (Bild: zVg)

münsterlingen. Kulturelle Anlässe und Gemeindeversammlungen müssen bald nicht mehr in der schwer zugänglichen Pfarreistube durchgeführt werden. An der ausserordentlichen Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Münsterlingen wurde der Neubau eines Begegnungsraumes aber nicht diskussionslos angenommen.

Aufgrund der schwierigen räumlichen Verhältnisse in der Klosterkirche ist nur die Variante eines Neubaus übrig geblieben.

Das von Klein+Müller Architekten AG geplante eingeschossige Projekt befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Klosterkirche, angrenzend zu der Kantonsspital-Apotheke. Das Gebäude erhält eine Sichtbetonfassade, im Inneren sind warme Materialien vorgesehen. Damit wird ein Raum für Begegnungen ausserhalb der Kirchen-Räumlichkeiten geschaffen.

Keine Steuerfuss-Erhöhung

Für Gesprächsstoff sorgte das Parkplatzangebot. Auch über die Kosten und die finanziellen Mittel wurden diskutiert. Die Kirchgemeinde verfüge über genügend Eigenkapital, um den Begegnungsraum zu finanzieren, versicherte Pfleger René Oeggerli. Der Einwand, dass noch weitere Anschaffungen wie die Heizung und Beleuchtung der Klosterkirche anstünden, wurde von Präsident Markus Gmünder bestätigt. Eine sofortige Erhöhung des Steuerfusses wurde von Oeggerli jedoch verneint.

Bis jetzt habe man keine Steuergelder gehortet. Der jetzige Steuerfuss von 11 Prozent sei der tiefste im Thurgau. Erst wenn eine Erhöhung nötig sei, werde der Steuerfuss angepasst.

Noch kein Kandidat gefunden

Pfarrer Erich Häring informierte über die noch unbesetzte Leitungsstelle im Seelsorgeverband. Die Stelle wurde ausgeschrieben, es konnte aber noch niemand gefunden werden. Fabienne Heller

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