Ein mobiler Brunnen als neuer Begegnungsort

Auf dem Grubplatz in Bischofszell wurde am Samstag der erste verschiebbare Stadtbrunnen der Schweiz getauft.

Cyrill Rüegger
Drucken
Teilen
Eine Urkunde zur Einweihung des ersten mobilen Stadtbrunnens. (Bild: Cyrill Rüegger)

Eine Urkunde zur Einweihung des ersten mobilen Stadtbrunnens. (Bild: Cyrill Rüegger)

BISCHOFSZELL. Passend zum Thema Wasser fand die Brunnentaufe am Samstagmorgen bei regnerischem Wetter statt. Trotzdem versammelten sich knapp zwei Dutzend Personen auf dem Grubplatz Ost, um den Festakt mitzuverfolgen.

Über mehrere Jahre hinweg zogen sich die Bemühungen, den Platz als zentrale Flanierzone von Bischofszell zu etablieren. Der neue Brunnen steht nun gewissermassen im Zentrum des ausgehandelten Kompromisses zwischen Sommer- und Winternutzung des Grubplatzes Ost.

Im Sommer ergänzt er die lauschige Atmosphäre als optisches Glanzlicht, um im Winter in der Werkhofshalle zu verschwinden und parkierten Autos Platz zu machen. Initiant und Stifter des mobilen Brunnens, «Le Lion»-Besitzer Frederick Bietenholz, wies in seiner Rede darauf hin, dass der vorgängige Brunnen auf dem Grubplatz schon vor fast 90 Jahren der Strasse weichen musste, die den Platz seither in zwei Hälften teilt.

Er wolle die Bevölkerung am Gewinn des Thurgauer Tourismuspreises 2008 teilhaben lassen und mit dem Stadtbrunnen einen neuen Begegnungsort schaffen.