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Ein Leben für die «Bounty»

Die Meuterei auf der «Bounty» bot Stoff für Filme und Romane. Doch dahinter steckt eine echte Geschichte – Edi Spengler sammelt seit bald 30 Jahren Objekte rund um die Ereignisse im Jahr 1789.
Edi Spengler in seinem «Bounty»-Museum in Weinfelden. (Bild: Reto Martin)

Edi Spengler in seinem «Bounty»-Museum in Weinfelden. (Bild: Reto Martin)

WEINFELDEN. «Die meisten Leute, die in mein Museum kommen, wissen gar nicht, dass die Meuterei auf der <Bounty> tatsächlich stattgefunden hat», sagt Edi Spengler. 1935 wurde der erste Film gedreht, mit Clark Gable als Meuterer Fletcher Christian, zwei weitere Filme mit Starbesetzung sowie etliche Abenteuerromane drehen sich um das Schiff, das Ende des 18. Jahrhunderts in der Südsee unterwegs war. Sie erzählen die Geschichte einer Mannschaft, die sich gegen ihren tyrannischen Kapitän erhob. Doch das sind Abenteuergeschichten, die echte Geschichte ist weit komplexer und spannender, sagt Spengler. In seinem «Bounty»-Museum in Weinfelden stellt er aus, was er in bald 30 Jahren gesammelt hat: Artefakte von der echten «Bounty», Uniformen oder Originaldrehbücher der Filme. Heute hat er hohen Besuch: Maurice Bligh, Nachfahre des einstigen Kapitäns, besucht Weinfelden. «Ein <Rockstar> der <Bounty>-Szene», meint Spengler. Seit Jahrzehnten erforscht er die Geschichte der «Bounty». Sein Vorfahr sei alles andere als ein Menschenschinder gewesen, glaubt der 73jährige Engländer. (ken)

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 17. Juli.

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