Ein Jubiläum steht bevor

ST. PELAGIBERG. Gewerbetreibende aus Hauptwil-Gottshaus trafen sich in der Firma Cimform zum Höck. Der Anlass dient dem Gedankenaustausch mit dem Gemeinderat.

Trudi Krieg
Drucken
Teilen
Referent in St. Pelagiberg: Henrique Schneider, Vizepräsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes. (Bild: Trudi Krieg)

Referent in St. Pelagiberg: Henrique Schneider, Vizepräsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes. (Bild: Trudi Krieg)

Gemeindeammann Matthias Gehring begrüsste rund 50 Personen zum Gewerbehöck. Auch ohne Gewerbeverein funktioniert der Austausch zwischen den Gewerblern und der Behörde in Hauptwil-Gottshaus gut. Im Hinblick auf die schweiz.bewegt-Veranstaltung appellierte Gehring an den Sportgeist. Am 8. Mai gehe es um die fittesten Betriebe. Firmeninhaber und Mitarbeiter könnten sich zu einem abendlichen Marsch anmelden.

2016 eine Gewerbeausstellung?

Die letzte Gemeindeversammlung hatte mit dem Budget 2015 neue digitale Ortseingangstafeln in Hauptwil und St. Pelagiberg bewilligt. Im Gemeinderat werde noch über die Art der Umsetzung diskutiert, berichtete Gehring. Man erwarte Vorschläge von den Gewerbetreibenden.

«2016 kann Hauptwil-Gottshaus das 20jährige Bestehen als Einheitsgemeinde feiern», führte Gehring aus. Nun seien gute Ideen gefragt, wie man dieses Jubiläum feiern könnte. Als Beispiele nannte der Gemeindeammann eine Frühlingsmesse oder eine Gewerbeausstellung.

Da das Tanklager abgebrochen wird, werden demnächst 20 000 m² Industrieland brachliegen. Gehring forderte die Gewerbetreibenden auf, sich zu überlegen, was die Bedürfnisse ihrer Firma sind und wie die einzige Industriezone in der Gemeinde genutzt werden könnte.

Kein Grund zur Panik

Henrique Schneider, Vizepräsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes, sprach über die Aufhebung des Euromindestkurses durch die Nationalbank. Er sieht die Auswirkungen für die Wirtschaft nicht so düster: «Die Gewerbetreibenden haben dies kommen sehen, sich vorbereitet und Mindereinnahmen einberechnet; nur die Politik hat es verpasst, sich vorzubereiten.» Es gebe noch viele Möglichkeiten wie eine schlankere Verwaltung oder die Einschränkung von Zoll- und anderen Gebühren. Es komme jetzt – auch auf Druck des Gewerbeverbandes – einiges ins Rollen, erklärte Schneider.