Ein Jassturnier mit Tradition

Seit 85 Jahren wird in Romanshorn an einem Turnier der Aucho-Jass gespielt. Die letzte Austragung vom Rosenmontag gewann Ernst Niederer.

Markus Schoch
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Bringen Farbe ins Spiel: Organisator Sepp Eichmann und Irene Schenk. (Bild: Markus Schoch)

Bringen Farbe ins Spiel: Organisator Sepp Eichmann und Irene Schenk. (Bild: Markus Schoch)

ROMANSHORN. Der Anlass hat in Romanshorn eine lange Tradition und hatte schon manch prominenten Gast. Der mittlerweile verstorbene Jass-König Göpf Egg war zweimal dabei.

Die Ursprünge des Turniers gehen auf Hermann Oberländer zurück, den damaligen Wirt des 1996 abgebrannten Seehotels Schweizerhaus. Er lud zum erstenmal zum Aucho-Jass ein. Die Lokalität wechselte einige Male – die Veranstaltung hat aber bis heute viele Anhänger in Romanshorn und der weiteren Region. Am Rosenmontag bei der letzten Austragung im Hotel Bahnhof nahmen fast 50 Jasser die Karten in die Hand. Und wie immer wurde den Teilnehmern Käse serviert. Das Turnier gewann Ernst Niederer aus Romanshorn.

Einige Aucho-Jasser sind mit dem Anlass alt geworden. Es gebe solche, die schon seit bald 50 Jahren dabei seien, sagt Organisator Sepp Eichmann. Er selber hält seit bald 20 Jahren die Fäden in der Hand. «Es läuft noch immer gut», sagt er. Nur der Nachwuchs mache ihm etwas Sorgen. Sie bemühten sich deshalb sehr, den Jass bei den Jungen bekanntzumachen.

1. Ernst Niederer, Romanshorn 2. Alois Rechsteiner, Sommeri 3. Christian Gerber, Zihlschlacht