Ein Haus der Begegnungen

Die Volksschulgemeinde Bischofszell und die Bevölkerung feierten am Samstag die Vollendung der Aula Sandbänkli. Zur Feier des Eröffnungstages gab es einen Festakt, offene Türen und einen bunten Kulturabend.

Claudia Gerrits
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Mit einem Festakt feierte die Volksschulgemeinde die Eröffnung der Aula Sandbänkli. Am Kulturabend ging es schon richtig zur Sache mit der Band Super 8 und anderen. (Bilder: Claudia Gerrits)

Mit einem Festakt feierte die Volksschulgemeinde die Eröffnung der Aula Sandbänkli. Am Kulturabend ging es schon richtig zur Sache mit der Band Super 8 und anderen. (Bilder: Claudia Gerrits)

BISCHOFSZELL. Die Freude über den gelungenen Umbau der ehemaligen Brockenstube Sandbänkli zu einer Aula war an der Eröffnung am letzten Samstag von allen Seiten zu spüren. Zum Festakt am späten Vormittag waren Vertreterinnen und Vertreter der Volksschulgemeinde Bischofszell, der Stadt, der Politik, der Bischofszeller Vereine und die Lehrerinnen und Lehrer eingeladen.

«Schönste Aula der Schweiz»

Mit ihrem erfrischenden und auch gekonnten Auftritt bot die Schülerband Brickhouseband and the flies einen stimmigen Rahmen, denn die neue Aula gehört in erster Linie den Schülerinnen und Schülern im Sandbänkli. Sieben Jahre hatten sie auf eine Aula gewartet. Es sei die schönste Aula der Schweiz geworden, sagte Jörg Ribler, Schulleiter der Sekundarschule Sandbänkli, voller Freude. Glückwünsche zum guten Gelingen überbrachte die kantonale Schulinspektorin Marie-Theres Maute. Sie erinnerte daran, dass sich die Volksschulgemeinde Bischofszell durch abschlägigen Bescheid des Kantons für einen Baubeitrag nicht hatte beirren lassen. «Eine Schule braucht einen solchen Ort, wo andere als nur rein schulische Fähigkeiten zum Tragen kommen», zeigte sie sich selber überzeugt. Damit die Aula nicht nur innen erblühe, sondern auch ums Gebäude bunt werde, übergab Maute dem Präsidenten der Volksschulgemeinde, Felix Züst, Blumenzwiebeln.

Für ihn persönlich sei die neue Aula das Herz der Volksschulgemeinde Bischofszell, betonte Felix Züst. Zum Dank und zur Erinnerung bedachte er die sechs Mitglieder, die in der Bauprojekt-Arbeitsgruppe engagiert waren, mit einem Backstein der alten Brocki. Züst wies auf die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit, speziell für die Kultur hin. «Die Aula wird mit Leben gefüllt und zu einem Haus der Begegnungen werden.»

Früher eine Färberei

Nicht einen Schlüssel, aber Türklinken übergab Christoph à Wengen. Der Architekt hielt interessante Einzelheiten zum Umbau fest. Die ursprüngliche Remise sei 110 Jahre alt, archäologische Arbeiten hätten jedoch ergeben, dass am gleichen Ort schon Färbereibauten standen.

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