Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ein halbes Jahr statt 27 Monate Bauzeit

Die Kosten: Die Kosten des Gesamtprojekts beziffern sich auf 5,6 Millionen Franken. Fast 5 Millionen entfallen auf den Strassenbau. Davon wiederum ein stattlicher Teil auf die Erneuerung der Kanalisation (490 000 Franken). Knapp 900 000 Franken gehen zu Lasten der Werke, die Erneuerungsbedarf angemeldet haben. Die Abtretung der Hauptstrasse durch den Kanton an die Stadt verbessert die Kostenrechnung um eine Viertelmillion. Gemäss Aggloschlüssel leistet der Bund einen Anteil von 40 Prozent (2 Millionen) an die Umgestaltung der Haupt- und Promenadenstrasse. Die Stadt wird einen Nettokredit von 3,14 Millionen beantragen. Laut Stadtpräsident Andreas Balg müsste die Strasse mitsamt ­Kanalisation und Werksleitungen ohnehin saniert und erneuert werden. «Bei einem allfälligen Nein entfallen aber die zwei Millionen vom Bund.»

Die nächsten Schritte: Im Dezember wird der Stadtrat den Kredit beschliessen und dem Parlament die entsprechende Botschaft unterbreiten. Erwartet wird, dass die Vorlage im Juni die Parlamentshürde nimmt und das Bauprojekt im August 2018 aufgelegt werden kann. Parallel soll das Einwendungsverfahren zur Signalisation anlaufen. Die Volksabstimmung ist im September 2018 vorgesehen. Balg: «Im optimistischen Fall wäre im Frühling 2020 Baubeginn.»

Die Bauzeit: Gemäss Projekt­begleiter Thomas Kieliger haben die Ingenieure eine Bauzeit von 27 Monaten berechnet. «Wir sind überzeugt, wir können sie auf sechs bis acht Monate reduzieren, wenn nicht in kleinen Etappen gebaut wird, sondern grössere Abschnitte gesperrt und mehr Equipen im Zweischichtbetrieb eingesetzt werden.» Kieliger sagt das nicht aus dem hohlen Bauch heraus; er hat in Luzern als Projektleiter den Tatbeweis erbracht und will das auch in Arbon so durchziehen: «Kurz und heftig, mit mehr Maschinen und Manpower. Volkswirtschaftlich ist das ein Riesengewinn, 27 Monate Bauzeit wären ein Riesenärgernis.» Ein Strassenfest im November 2020 – das ist sein Ziel.

Die Kommunikation: Die Stadt steht vor der Herausforderung, die Arboner trotz der angespannten Finanzsituation vom Projekt zu überzeugen. Die Aufwertung des Städtlis bringe für die ganze Stadt einen Nutzen, sagt Balg. Ab Dezember ist eine permanente Ausstellung geplant. Zudem soll der Projektstand ab Januar aktuell auf der Homepage der Stadt aufgeschaltet werden. (me)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.