Ein gut funktionierendes Team

MÄRSTETTEN. Seit rund 100 Tagen sind zwei neue Gemeinderätinnen und zwei neue Gemeinderäte der Politischen Gemeinde Märstetten im Amt. Gepflegt werde eine offene Kommunikation und ein respektvoller Umgang.

Werner Lenzin
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Der Gemeinderat in seiner jetzigen Zusammensetzung: Nathanael Huwiler (bisher), Sandro Marazzi (neu), Franz Meier (bisher), Susanne Vaccari (neu), Diana Manser (neu) und Guido Stadelmann (neu). (Bild: Werner Lenzin)

Der Gemeinderat in seiner jetzigen Zusammensetzung: Nathanael Huwiler (bisher), Sandro Marazzi (neu), Franz Meier (bisher), Susanne Vaccari (neu), Diana Manser (neu) und Guido Stadelmann (neu). (Bild: Werner Lenzin)

Eine grosse Veränderung hat stattgefunden bei den letzten Gemeinderatswahlen in Märstetten. Mit vier neuen Gemeinderäten und den bisherigen Nathanael Huwiler und Franz Meier sowie Gemeindepräsident Jürg Schumacher startete die Gemeinde in die neue Legislaturperiode. Die neuen Volksvertreter schauen auf ihre ersten 100 Tage im Amt zurück.

Richtige Entscheidung getroffen

Eine effiziente und bürgernahe Bearbeitung von Gesuchen bezeichnet Susanne Vaccari, Hochbau und Planung, als Schwerpunkt. Dabei gelte es jedoch auch, Gesetze und Richtlinien zu befolgen. «Ich hatte intensive Gespräche mit der Verwaltung, Spezialisten und Kundschaft. Sie hatten gegensätzlichen Meinungen darüber, was machbar ist oder nicht», sagt Vaccari. Sie ist überzeugt: «Die ersten 100 Tage im Amt haben mich in meinem Entscheid zur Kandidatur bestätigt. Mit meinem Engagement im Gemeinderat kann ich zum Wohl und zur Weiterentwicklung von Märstetten beitragen.» Ihre Vision ist eine Gemeinde, in welcher der Bürger ernst genommen wird, eine gute Kommunikationskultur herrscht und man sich gegenseitig Vertrauen schenkt.

Für Diana Manser, Leiterin des Ressorts Soziales und Gesundheit, stehen die neue Leistungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Spitex-Verein Thur-Seerücken sowie die Diskussion über die Änderung der Skos-Richtlinien im Zentrum. «Das Amt ermöglicht mir äusserst interessante Gespräche mit verschiedenen Personen. Dabei werde ich mit Anliegen und teils hohen Erwartungen konfrontiert», sagt Manser. Ihre Vision sind verschiedene Unterstützungsangebote in den Bereichen Integration, Mentoring und Jugendtreff.

Moderne Abfallbewirtschaftung

Guido Stadelmann, verantwortlich für die öffentliche Sicherheit und Umwelt, möchte die Unterflurcontainer bekannt machen, Standorte finden und somit eine zeitgemässe Abfallbewirtschaftung erreichen. «Zudem möchte ich das Thema der invasiven Neophyten (eingeschleppte Problempflanzen) der Bevölkerung näher bringen und geeignete Gegenmassnahmen ergreifen, um einen Beitrag zur Biodiversität leisten.» Ein wichtiges Anliegen ist Stadelmann das Stärken des Vertrauens der Bevölkerung in den Gemeinderat.

Die Gemeindewerke betreut Sandro Marazzi. Seine Schwerpunkte sind die Projekte rund um die Wasser- und Stromversorgung. Die Attraktivität der Gemeinde möchte er trotz starken Wachstums erhalten: «Das Dorf soll seinen Charme nicht verlieren.» Für ihn sind nun alle Ressorts mit Personen besetzt, die auch einen Bezug zum Ressort haben. «Ich schätze den kollegialen Umgang im Rat. Gemeinsam können wir einiges bewegen.»