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Ein Fest für den Wasserball

KREUZLINGEN. Der SC Kreuzlingen gewinnt den Schweizer Cup. Einige Fans hatten schon damit gerechnet. Die TZ hörte sich beim «Final Four»-Turnier im Schwimmbad Hörnli um, was die Besucher von Frauen-Wasserball und kaltem Wasser halten.
Daniela Ebinger
Das Finale am Samstagabend: Die Kreuzlinger Wasserballer in den weissen Badekappen besiegen Lugano deutlich. Die zahlreichen Fans auf der Tribüne freuten sich entsprechend. (Bilder: Daniela Ebinger)

Das Finale am Samstagabend: Die Kreuzlinger Wasserballer in den weissen Badekappen besiegen Lugano deutlich. Die zahlreichen Fans auf der Tribüne freuten sich entsprechend. (Bilder: Daniela Ebinger)

«Wasserball ist eine spannende Sportart», sagt Fabian Bänninger. Er lässt die Männer im Schwimmbecken nicht aus den Augen. Auch den Cup-Final der Wasserballerinnen zwischen Winterthur und Basel verfolgte der Kreuzlinger Sekschüler zuvor schon. Obwohl er das Spiel nicht schlecht fand, zeigten die Damen für seine Verhältnisse zu wenig Power. «Beim Wasserball sollte schon was abgehen, und das ist bei unseren Kreuzlingern garantiert», findet der ehemalige Sportschwimmer.

Wasser ist noch zu kalt

Für Fabian Bänninger braucht es viel, dass ihm das Wasser zum Schwimmen zu kalt ist. Ins kalte Wasser werde er aber bestimmt nach den Sommerferien geschmissen. Dann beginne er die Ausbildung als Konstrukteur. Sein Vater Ulrich Bänninger landete im Leben schon einige Male im kalten Wasser. «Das ist unangenehm wie derzeit die Temperaturen des Sees», sagt er. Für ihn liegt die akzeptable Grenze bei 23 Grad. Er mag tiefe Temperaturen lieber im Schnee denn im Wasser und im Leben.

«Wäre schon untergegangen»

Monika De Reuver beobachtete das Frauenspiel von der Liegewiese aus. Sie schaute am Samstag zum erstenmal Wasserball. «Ich kenne die Spielregeln zwar nicht, aber man sieht, dass die eine enorme Leistung bringen. Ich wäre schon lange untergegangen», sagt die Kreuzlingerin fasziniert. Sie landete heute unfreiwillig im kühlen Becken. Ihre beiden Kinder hatten sie aus Spass hineingeworfen. Das ist ihr bedeutend lieber, als sprichwörtlich ins kalte Wasser zu springen. «Solchen Situationen gehe ich wenn immer möglich aus dem Weg.»

Noch im November landete Ladislav Boledovic im See, weil er ausgerutscht war. «Das war wortwörtlich im kalten Wasser gelandet», sagt der Kreuzlinger. Er spazierte in Konstanz nahe an der Promenade und beachtete die rutschige Stelle nicht. «Ich rechnete überhaupt nicht damit, und schon lag ich im kalten Nass. Die Fischer nebenan fanden das natürlich ziemlich lustig und ich ziemlich peinlich», sagt er und richtet seinen Blick wieder auf die spielenden Damen. Diese überraschten ihn mit ihrer Leistung. «In der Wasserball-Hochburg Kreuzlingen fehlt noch eine Frauenmannschaft», sagt er mit einem Schmunzeln.

Erwarteter Kreuzlinger Sieg

Nadja Weissflog und Sophia Wandt aus Konstanz hätten den Frauenmatch auch gerne gesehen. «Es hätte mich interessiert, ob die auch so hart aneinandergeraten wie unsere Männer», sagt erstere. Sie ist die Freundin eines der Kreuzlinger Wasserballer, bewegt sich selber im Wasser aber lieber auf gemütliche Art und Weise. Dazu müssten für sie die Temperaturen aber noch steigen. Die beiden Freundinnen rechneten fest mit dem Cup-Sieg ihrer Kreuzlinger Herren. Darum sorgten sie mit einem Nachmittagsschläfchen für die bevorstehende lange Siegesfeier vor.

regionalsport 55

Monika De Reuver und Ladislav Boledovic.

Monika De Reuver und Ladislav Boledovic.

Sophia Wandt und Nadja Weissflog.

Sophia Wandt und Nadja Weissflog.

Fabian und Ulrich Bänninger auf der Tribüne.

Fabian und Ulrich Bänninger auf der Tribüne.

Vor den Männern waren die Damen an der Reihe: Im Cupfinal der Frauen besiegte Basel (weisse Kappen) die Winterthurerinnen.

Vor den Männern waren die Damen an der Reihe: Im Cupfinal der Frauen besiegte Basel (weisse Kappen) die Winterthurerinnen.

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