Ein fast 400jähriges Haus am Marktplatz

Wie alt das Haus ist, in dem sich heute das «Gambrinus» befindet, ist laut Roberto Lombardo schwierig festzustellen. «Auf der Zehntenkarte von 1695 gehört es schon zur Einfriedung des Viehmarkplatzes», sagt er.

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Wie alt das Haus ist, in dem sich heute das «Gambrinus» befindet, ist laut Roberto Lombardo schwierig festzustellen. «Auf der Zehntenkarte von 1695 gehört es schon zur Einfriedung des Viehmarkplatzes», sagt er. Das erste Brandassekuranzkataster der Gemeinde Weinfelden aus dem Jahre 1780 nennt als Besitzer des oberen Stockwerkes die Witwe eines Martin Schaad. Der untere Teil gehörte einem Joachim Renhard. Ab 1808 wird Schreiner Mästinger als «Pintenwirt» aufgeführt. 50 Jahre später wirtete niemand mehr im damaligen Haus «Zur Hoffnung». Kurz vor 1900 wurde das Parterre wieder zur Wirtschaft «Zum Gambrinus». Der Besitzer hiess Johann Kalchofner. Er vermachte das Haus 1949 der Mutter von Ernesto Wegmann. Ernesto Wegmann führte das Restaurant mit seiner Frau Ada gut 30 Jahre. Seit dem 15. April 1994 wirten Wegmanns Tochter Silvana Lombardo und ihr Mann Roberto. (mte)