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Ein farbiges Schauspiel der Altnauer Kinder

Als Abschluss der Projektwoche des Pastoralraums Region Altnau führten die Kinder am Freitagabend das Musical «Das Vierfarbenland» auf. Mit 160 Gästen war das Martinshaus bis zum letzten Platz gefüllt. Erstmals stand die Produktion unter der Leitung von Verena Manser.
Ursula Gasser
Bei den Kindern aus dem Grünland gibt es nur Grünes zu essen. (Bild: Ursula Gasser)

Bei den Kindern aus dem Grünland gibt es nur Grünes zu essen. (Bild: Ursula Gasser)

ALTNAU. Rot, Gelb, Blau oder Grün, jede der vier Farben steht für ein Land. Und in jedem Land wohnen Kinder. Im Rotland gibt es nur Tomatensuppe zu essen, im Blauland ist der Himmel besonders schön blau. Doch nicht allen Kindern gefällt das einfarbige Leben. Sie sind entschlossen, die umliegenden Länder zu entdecken und schmieden einen Plan, wie sie mehr Farbe in ihr Leben bringen können.

Unter der Leitung von Verena Manser trafen sich in der ersten Frühlingsferienwoche rund 50 Kinder zur Projektwoche des Pastoralraums Region Altnau. Sie übten vier Tage lang das Musical mit dem Titel «Das Vierfarbenland» ein und präsentierten es am Freitag einer grossen Zahl von Zuschauern.

Grossandrang im Martinshaus

160 Eltern, Grosseltern und Geschwister fanden sich im Martinshaus in Altnau ein zur Aufführung. Mit so vielen Zuschauern wurden die Erwartungen der Veranstalter um die diesjährige Gesamtleiterin Verena Manser übertroffen. Mit einem Team von rund 20 Freiwilligen hatte sie in der Ferienwoche das Musical mit den Kindern eingeübt. Neben dem Auswendiglernen der Rollen gehörten auch Basteln und Ausflüge in den Wald zum Programm.

Jedes Kind spielt im Musical eine eigene Rolle und darf etwas sagen. Die neunjährige Linda hat eine der Hauptrollen inne. Sie spielte Pflumi, die Vertreterin des blauen Landes. «Blau ist meine Lieblingsfarbe», erzählt sie. Jedes Kind durfte seine Farbe zu Beginn der Projektwoche auswählen. Auch Lindas Mutter Iris Kunz zeigt sich begeistert von der Projektwoche: «Ich bin beeindruckt, was die Kinder in der kurzen Zeit gelernt haben.»

Vom Buch zum Musical

«Die Kinder waren sehr motiviert bei der Sache», sagt Verena Manser. «Ich bin so stolz auf euch», lobt sie die Kinder nach der gelungenen Aufführung und kann ein paar Freudentränen nicht zurückhalten. Das Musical hatte sie im Verlauf des letzten Jahres an das Alter der Kinder und ihre Anzahl angepasst. Sie hat das Original nach einem Buch von Gina Ruck-Pauquèt und Ulrike Baier so umgeschrieben, dass es ideal passte.

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