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Ein Buch mit sieben Siegeln

Kolumne

Die Bahn und die Schifffahrt haben Romanshorn gross gemacht.Mit Autos kann die Hafenstadt nicht viel anfangen. Also dann, wenn sie auf den Strassen unterwegs sind und nicht einfach im Museum herumstehen wie bei Fredy Lienhard etwas abseits auf dem ehemaligen Gelände der Alkoholverwaltung. Der rollende Verkehr scheint ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Wer sie bricht, löst zwar nicht die Apokalypse aus, aber doch zumindest ein politisches Erdbeben, wie der Stadtrat in diesem Jahr schmerzlich erfahren musste.

Die Behörde wollte den Bus im Zentrum neu führen. Und er stellte in der Alleestrasse so ziemlich alles auf den Kopf, was zuletzt gegolten hatte. Die Folgen waren ein Sturm der Entrüstung. Teilweise krebste der Stadtrat unter dem öffentlichen Druck zurück. Und wo er nicht klein beigeben wollte, wies ihn die Bevölkerung in die Schranken, indem sie einfach die Gelder aus dem Budget strich, die nötig gewesen wären, um die geplanten Massnahmen umzusetzen. Die Bilanz: ein verkehrspolitischer Totalschaden. Nicht einmal mehr für eine Ausdehnung der Parkplatzbewirtschaftung war eine Mehrheit zu haben.

Im nächsten Frühling kann der Stadtrat beweisen, dass er es besser kann: Geplant ist, die Signalisation zu überarbeiten. Es wäre schon viel gewonnen, wenn Tafeln wegkommen, die einem anweisen, direkt in eine Betonmauer zu fahren. (mso)

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