Ein Blick in die Anfänge

ARBON. Das Historische Museum im Schloss Arbon eröffnet eine Ausstellung zur Geschichte der Industriestadt.

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Die Giesserei der Unternehmens Saurer in den 1930er-Jahren. (Bild: pd)

Die Giesserei der Unternehmens Saurer in den 1930er-Jahren. (Bild: pd)

Die Zukunft der Industriebrache Saurer WerkZwei bewegt Beteiligte und Unbeteiligte. Ein neuer Stadtteil soll entstehen. Das Wissen um die Vergangenheit des einstigen Fabrikzentrums wird mit der Zeit verblassen. Der Gedanke, ihr eine Sonderausstellung im Historischen Museum Schloss Arbon zu widmen, lag deshalb für den Vorstand der Museumsgesellschaft Arbon nahe.

Die Eröffnung der Ausstellung findet an der Jahresversammlung im Landenbergsaal am Mittwoch, 18. Juni, 19.30 Uhr, anschliessend an die Vereinsgeschäfte mit einer Einführung mit Hans Geisser statt. Der Anlass ist öffentlich.

Alles begann auf der Brüelwiese

Hundert Jahre Saurer WerkZwei sind ein beispielhafter Spiegel der Industriegeschichte der ehemaligen Industriestadt. Generationen Männer und Frauen aus Arbon und Umgebung hatten hier ihren Arbeitsplatz, Hunderte Lehrlinge ihre Ausbildungsstätte.

Die Geschichte des in alten Ratsprotokollen <Brüelwiese> genannten Sumpfgebietes beginnt 1904 mit Adolph Saurers Kauf von 200 000 Quadratmetern Baulandreserve. Nach dem Bau der Giesserei ein Jahr später folgen im Lauf der Jahrzehnte weitere Werkhallen. Die Automontagehalle und eine grosse Lagerhalle Anfang der 1970er.Jahre – beide bereits auf Steinacher Gemeindegebiet – sind die letzten.

Fotos als Geschenk

Mittelpunkt der Ausstellung sind zahlreiche historische Fotoaufnahmen aus dem Saurer- Werk-Fotoarchiv, ein Geschenk des Unternehmens an die Museumsgesellschaft. Informative Texttafeln sowie Originalobjekte ergänzen die Bilder über die Baugeschichte. Zahlreiche eher wenig bekannte Nischenprodukte des einst weltweit erfolgreichen Arboner Unternehmens sowie Dokumente und Fotos der Saurer-Familien sind eine willkommene Ergänzung der Sonderausstellung. (red.)

Die Sonderausstellung beginnt am 18. Juni. Sie ist mit dem Museum von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Informationen unter 071 446 10 58 oder www.museum-arbon.ch.

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