Ein Balanceakt

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Der Finanz- und Investitionsplan 2017 bis 2021 der Stadt zeigt trotz vorgesehenen Steuererhöhungen und Einsparungen steigende Verluste in der Höhe von 0,7 bis 1,3 Millionen Franken jährlich und hohe Investitionen bei stark zunehmender Nettoverschuldung. Nach dem deutlichen Nein der Stimmbürger zu einer ersten Steuererhöhung um zwei Prozentpunkte im letzten November hat sich die Lage sogar akzentuiert. In dieser Situation hat der Stadtrat beschlossen, mit einem sogenannten Haushaltssicherungsprogramm den Abwärtstrend zu stoppen und mittelfristig zu kehren. Es ist ein Balanceakt, ist sich der Stadtrat bewusst. Denn die (Spar-)Massnahmen sollen die Entwicklung von Romanshorn nicht abwürgen. Oder in den Worten der Behörde: Die Strategie der Hafenstadt darf nicht gefährdet werden. Zu vermeiden sind zudem hohe Folgekosten und ein massiver Know-how-Verlust, der die Hafenstadt teuer zu stehen kommen könnte. (mso)