Ehre für die Mesmerinnen

Die Gemeindeversammlung der «Kirche am See» bewilligte die Rechnung, das Budget und den Steuerfuss. Zwei Mitarbeiterinnen feiern ein Dienstjubiläum.

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Die Scherzinger Messmerinnen: Bettina Schenk und Anneliese Jäger. (Bild: pd)

Die Scherzinger Messmerinnen: Bettina Schenk und Anneliese Jäger. (Bild: pd)

MÜNSTERLINGEN. «Herzlich willkommen zur Kirchgemeindeversammlung.»: Die einladenden Worte waren am Sonntagmorgen auf die Leinwand in der Kirche in Scherzingen projiziert. Der Präsident, Claude Ferrari, bekräftigte diesen Gruss an die Stimmbürger und eröffnete die Versammlung. Die Traktandenliste enthielt keine brisanten Punkte, und der Präsident übergab nach Abnahme des Protokolls und des Präsidenten-Berichtes das Mikrophon der Pflegerin Ursula Keller. Sie informierte über das positive Ergebnis der Rechnung mit einem Voranschlag von rund 37 000 Franken. Der Vergleich von Rechnung zu Budget zeigte bei den Ausgaben nur minimale Abweichungen zum Voranschlag. Mit anderen Worten, die Vorgaben wurden diszipliniert eingehalten.

Höhere Steuereinnahmen

Grössere Abweichungen zum Budget gab es bei den Einnahmen zu erklären. Insgesamt 73 000 Franken mehr Steuern und Grundstückgewinnsteuern als veranschlagt beeinflussten das Ergebnis positiv. Im Hinblick auf das Budget 2016, mit einem Rückschlag von 55 000 Franken beschlossen die Bürger, den Rechnungsüberschuss 2015 dem Eigenkapital zuzuschreiben. Ebenso einstimmig gutgeheissen wurde der beantragte Steuerfuss von neun Prozent für das Jahr 2017.

Treues Mesmerinnen-Team

Der Kirchenpräsident konnte gleich zwei Personen ehren und ihre Arbeit würdigen: Bettina Schenk aus Bottighofen und Annelies Jäger aus Scherzingen. Den Kirchgängern sind sie als langjähriges, umsichtiges und eingespieltes Mesmerinnen-Team bekannt. Seit 20 Jahren führt Bettina Schenk zuverlässig die Aufgabe als Mesmerin in Stellvertretung. Vor zehn Jahren trat Annelies Jäger in den Mesmerdienst, ihre hilfsbereite Art erfreut Sonntag für Sonntag die Gottesdienstbesucher.

Verabschiedet wurden die aus der Vorsteherschaft zurücktretenden Roger Blaser und Klaus Schmid. Ihre Aufgaben werden von Barbara Bollinger und René Göller übernommen. (red.)

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