EGNACH: Wasserreserven im Korrekturmodus

Die hundertjährigen Reservoirs sind schrittweise ersetzt worden. Das «Sonnenberg» ist der letzte Meilenstein. Es wird 2018 gebaut.

Merken
Drucken
Teilen
Das Reservoir Groossmorge ist seit September in Betrieb. (Bild: Max Eichenberger)

Das Reservoir Groossmorge ist seit September in Betrieb. (Bild: Max Eichenberger)

Grosse Umgestaltung in Egnach: Die Wasserversorgung soll komplett erneuert werden. Nach und nach werden die alten Reservoirs durch neue ersetzt. Zurzeit ist die Planung für den Neubau des «Sonnenberg» in vollem Gange. Dieses folgt auf das Reservoir Groossmorge, das am 30. September eingeweiht worden ist und in dem Zusammenhang als Vorlage dient. Die Verantwort­lichen haben im Sinn, dass das Sonnenberg eine Löschreserve von rund 300 000 Litern Wasser speichert.

Laut Gemeindepräsident Stephan Tobler waren die alten Anlagen schon hundertjährig. Zudem ­seien die Wasserkorporationen im Zuge des Generellen Wasserversorgungsprojekts von 2010 aufgelöst worden. «Neu werden die Reservoirs nach Druckzonen und nicht mehr nach Korporationen aufgeteilt.» Das Sonnenberg soll unter anderem über genügend Druck verfügen, um den Ortsteil Winden mit Wasser zu versorgen.

Das Reservoir wird in Häggenschwil auf St. Galler Boden zu stehen kommen. Das entsprechende Baugesuch sei bei der ­Gemeinde eingereicht worden, sagt Tobler. «Es wird noch einige ­Monate dauern, bis die kon­krete Realisierung beginnen kann.» Denn das Baubewilligungsverfahren laufe noch. Nach Einschätzung des Gemeinde­präsidenten sollten die Bau­arbeiten nach den Sommerferien beginnen.

Damit sei die Erneuerung aber noch nicht abgeschlossen. «Nach dem Neubau der Reservoirs müssen noch die Leitungen nach Steinebrunn und Betenwil erneuert werden», sagt Tobler.

Maria Keller

maria.keller@thurgauerzeitung.ch