Egnach wartet auf die Bundesgelder

Nach dem verheerenden Unwetter 2002 hatte Egnach ein Hochwasserschutzprojekt beschlossen. Eine erste Etappe ist inzwischen realisiert und wurde mit 1,247 Millionen Franken abgerechnet.

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egnach. Seit der Abstimmung im Jahr 2004 läuft die Umsetzung des Projekts Hochwasserschutz in Egnach. Die vorläufige Schlussrechnung der ersten Etappe liegt vor. Der Gemeinderat nimmt den Schlussbericht zur Kenntnis und will sich vertieft mit dem weiteren Vorgehen auseinandersetzen.

5 Millionen Franken Schaden

Das Unwetter vom 25. August 2002 war ein lokales Geschehen. Der materielle Schaden belief sich auf rund 5 Millionen Franken.

Nach dem Ereignis ordnete der Gemeinderat die Beurteilung der Hochwassersituation im gesamten Schadengebiet an. Es zeigte sich rasch, dass die erforderlichen Massnahmen ein Ausmass annehmen, das die Mitwirkung von Kanton und Bund rechtfertigt. Dem Brutto-Rahmenkredit von 3,871 Mio. Fr. für den Hochwasserschutz Egnach wurde am 28. März 2004 knapp mit 520 Ja- zu 490 Nein-Stimmen zugestimmt.

Weitere Massnahmen geplant

Die Fröhlich Wasserbau AG, Frauenfeld, erhielt den Auftrag zur Umsetzung der Massnahmen. Die Ausführungsdokumentation der ersten Etappe wurde vom Kanton genehmigt. Die Subventionsauszahlungen des Bundes stehen noch immer aus. Der Gemeinderat nahm Einsicht in die Schlussrechnung der ersten Etappe und in die Gefahrenkarte, welche die weiteren Massnahmen der zweiten und dritten Etappe aufzeigt.

473 586 Fr. Subventionen

Die Abrechnungssumme bis zum heutigen Datum beläuft sich auf 1,247 Mio. Fr. Davon erhält die Gemeinde Egnach 308 000 Fr. Bundesbeiträge und 165 586 Fr. Kantonsbeiträge. (gre)

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