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EGNACH: Thurella plant im Zentrum weiter

Der Lebensmittelproduzent Orior kauft die Mehrheit des Oberthurgauer Traditionsunternehmens. Was bleibt, ist die Immobiliengesellschaft in Egnach - und damit die Pläne für das Zentrumsquartier.
Ralf Rüthemann
Etwa so stellen sich die Verantwortlichen der Thurella AG das neue Zentrumsquartier vor. In der Mitte ist das Mostereigebäude. (Bild: PD)

Etwa so stellen sich die Verantwortlichen der Thurella AG das neue Zentrumsquartier vor. In der Mitte ist das Mostereigebäude. (Bild: PD)

Ralf Rüthemann

ralf.ruethemann@thurgauerzeitung.ch

Vor vier Jahren stellte die Thurella AG erstmals ihr Vorhaben auf dem ehemaligen Betriebsgelände vor, jetzt scheint es endlich voran zu gehen: «Wir sind momentan daran, einen Gestaltungsplan auszuarbeiten», sagt Heinz Stübi, Vizepräsident des Thurella-Verwaltungsrats. Der Verkauf der Mehrheit der Thurella-Aktien an den Lebensmittelproduzenten Orior hat keine Auswirkung auf das geplante Zentrumsquartier in Egnach. Denn die Immobiliengesellschaft bleibt (siehe Kastentext). Aus der Thurella AG wird die Thurella Immobilien AG abgespalten und soll an der Generalversammlung vom 26. April als Dividende an die bisherigen Thurella-Aktionäre ausgeschüttet werden. «Das haben wir so in die Wege geleitet, um dieses Projekt in Egnach nicht zu gefährden», sagt Stübi.

Gestaltungsplan wird überarbeitet

Vor wenigen Tagen gab es ein Treffen zwischen den Verantwortlichen der Thurella AG und der Gemeinde Egnach. Es sei unter anderem der Gestaltungsplan diskutiert worden, der nun gemäss Stübi in den nächsten zwei bis drei Monaten angepasst und danach dem Kanton zur Überprüfung vorgelegt wird. «Wir hatten eine produktive und konstruktive Sitzung», sagt Stübi. Auch der Egnacher Gemeindepräsident Stephan Tobler ist zuversichtlich gestimmt: «Ich gehe davon aus, dass wir im Frühling den Zonenplan und den Gestaltungsplan öffentlich auflegen können.» Die Abstimmung darüber sei momentan auf den Herbst terminiert. Ebenfalls in Verhandlungen sei man auch noch mit einem Investor für das Projekt, so Heinz Stübi.

Eine Fläche von 20'000 Quadratmetern

Die Thurella AG will ihr ehemaliges Betriebsgelände direkt beim Bahnhof in Egnach neu gestalten. Es handelt sich dabei um eine Fläche von über 20'000 Quadratmetern, die umgezont werden soll – von Gewerbezone in eine Zentrumszone, die eine gemischte Nutzung mit Wohnungen und Gewerbeflächen erlaubt. Die geplante Umzonung würde das Grundstück massiv aufwerten, was überhaupt erst zu Diskussionen zwischen der Thurella AG und der Gemeinde Egnach geführt hatte. Denn einfach verschenken will die Gemeinde um Präsident Stephan Tobler nichts, die Öffentlichkeit soll auch davon profitieren. Nun seien die Verhandlungen aber schon weit vorangeschritten. «Wie unsere Gegenleistung für die Gemeinde aussieht, wurde dem Gemeinderat dargelegt. Es ist vorgesehen, dies durch Thurella und den Gemeinderat gemeinsam zu einem späteren Zeitpunkt zu kommunizieren», sagt Heinz Stübi.

Dorfzentrum mit einem Quartierplatz

Der ehemalige Betriebsstandort der Thurella AG soll zu einem lebenswerten Dorfzentrum mit einem Quartierplatz umgestaltet werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei das ehemalige Mostereigebäude, dessen Charme bewahrt werden soll.

Das Unternehmen stellte vor gut zwei Jahren zudem auch in Aussicht, dass die geplanten Wohnungen einerseits auf Egnacher zurechtgeschnitten sein sollen, welche modernen Wohnraum suchen, andererseits aber auch für Zuzüger eine attraktive Option darstellen. Eine Durchmischung von Generationen werde angestrebt.

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