Egnach plant das Zentrum und den Gristenbühl neu

EGNACH. Ein lebendiges Zentrum und Wohnungen beim Schulhaus Gristenbühl waren Thema einer Informationsveranstaltung der Gemeinde Egnach vom vergangenen Mittwochabend.

Drucken
Teilen

EGNACH. Ein lebendiges Zentrum und Wohnungen beim Schulhaus Gristenbühl waren Thema einer Informationsveranstaltung der Gemeinde Egnach vom vergangenen Mittwochabend.

Im Auftrag von Gemeinde und der Thurella hat das Zürcher Arealentwicklungsbüro Inosens Ideen für die Gemeindeentwicklung von Egnach erarbeitet. Auslöser war die geplante Wohnüberbauung auf dem brachliegenden Industrieareal beim Bahnhof. Gemeinde und Planer stellten die Studie einer erfreulich hohen Anzahl Interessierter in der Rietzelghalle vor.

Leben einhauchen

Egnach müsse sich klarer positionieren, sagte Planer Götz Datko. Er zeigte auf, wie einer geplanten Begegnungszone beim alten Mostereigebäude Leben eingehaucht werden könnte. Seine Empfehlung: Keine Wohnungen im Erdgeschoss der Bauten rund um den Platz, dieser Raum sollte einem Nutzungsmix mit Magnetwirkung zur Verfügung stehen. «Man kann ein solches Projekt nicht privaten Investoren und dem Zufall überlassen», sagt er. Schade wäre zudem, wenn vom alten Mostereigebäude nur die Fassade übrigbliebe. Eine alte Gewerbehalle habe Charme und könnte als Festsaal, Restaurant, Schaubrennerei, Ausstellungsfläche, Künstleratelier und vieles mehr genutzt werden.

Zwei Neubauten bei der Schule

Beim Schulhaus Gristenbühl sieht der Planer auf dem Hügelkamm links und rechts des bestehenden Gebäudes je zwei Neubauten. Mit drei Wohnungen im Schulhaus könnte ein öffentlicher Raum im Erdgeschoss finanziert werden. (het)

Ein ausführlicher Bericht folgt in der Thurgauer Zeitung von morgen.

Aktuelle Nachrichten