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EGNACH: Farbenfrohe Harmonie

Der Jodlerclub Neukirch-Egnach und die Blaskapelle Thurgados erfreuten am Sonntag mit einem zu Herzen gehenden Konzert in der evangelischen Kirche.
Trudi Krieg
Die Blaskapelle und der Jodelchor erfüllten mit ihrer Musik die Kirche. (Bild: Trudi Krieg)

Die Blaskapelle und der Jodelchor erfüllten mit ihrer Musik die Kirche. (Bild: Trudi Krieg)

Der Altarraum war festlich geschmückt mit leuchtend roten Äpfeln, Blumen und Blättern, als die farbenfroh gewandeten Jodlerinnen und Jodler und die Bläser der Kapelle Thurgados ein­zogen. Mit der «Polka ins Glück» und dem Stück «Unter dem Kirschbaum» eröffnete die Kapelle Thurgados unter der Leitung von Andrea Haffa das Konzert.

Nachdem die letzten Sonnenstrahlen draussen verblasst ­waren, wurde es in der Kirche den Menschen warm ums Herz. «Überem Näbel» hiess das erste Jodellied. Dann sang der Chor zur Komposition von Dölf Mettler «E bitzeli meh Friede und weniger Striit und Blume so lang mer’s cha geh».

Blumen als Dankeschön

Es gäbe viele Menschen, denen sie gerne Blumen schenken würde, sagte Sandra Hengartner, die am Sonntagabend durch das Programm führte. Stellvertretend überreichte sie ihrer Mutter Margrith Hengartner, der Präsidentin des Chors, eine Rose. Sie forderte die Besucher auf, nächste Woche auch jemandem Blumen zu schenken, der ein Dankeschön verdient habe.

«Wahre Freundschaft kann nicht wanken» war das erste gemeinsame Stück von Chor und Bläsern. Die ergreifend einfache Melodie bewirkte eine sehr ­berührende Stimmung in der ­Kirche. Weiter ging es wieder schmissig mit den Thurgados und den Stücken «Sterne über Küssnacht» und «Meine Leidenschaft». Bei den «Träumenden Trompeten» ernteten die Solisten Alfons Gründler und Raimund Pick einen Sonderapplaus.

Traditionell habe ein Jodellied drei Strophen und Jodel als Refrain, sagte Dirigentin Yvonne Kohler. Neu können Texte und Jodel nebeneinander und übereinander laufen. Der Chor habe diese Art Jodellied mit «Land ob de Wolke» ausprobiert und eingeübt. Das Publikum zeigte mit anhaltendem Applaus seine Begeisterung, und der Chor sang gerne nochmals mit Jodel untermalt «ha scho ghört vom Land ob de Wolche …» Beim «Winterjodel» begann die Kapelle Thurgados zuerst ganz leise, man hörte beinahe die ersten Schneeflocken fallen, dann setzte der Chor ein mit Naturjodel. Im Wechselspiel und dann wieder zusammen ertönte es im grossen Kirchenraum besonders schön. Als Zugabe gab es «Böhmischer Traum» und nochmals eine Sequenz vom «Winterjodel».

Trudi Krieg

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

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