EGNACH: «Fahrende» verschwinden

Damit Wohnwagen in Wiedehorn im Winter nicht gezügelt werden müssen, ist eine Teiländerung des Gestaltungsplans nötig.

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Der Campingplatz Seehorn wurde vor sechs Jahren erweitert. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Betrieb eingependelt. Der Campingplatz wird gut bewertet und gerne besucht. Verschiedene Vorgaben aus dem Gesamtwerk Gestaltungsplan und Dienstbarkeitsverträgen haben sich im Alltag für die Camper, ­Betreiber und die Öffentlichkeit bewährt.

Der Camping Seehorn setzt neben den Plätzen für Festmieter verstärkt auf Touristenplätze. In diesem Punkt hat sich gezeigt, dass das eigentliche Zentrum für die Touristen, der Bereich um die neuen Campinggebäude II mit Sanitärräumen, Gemeinschaftsräumen, Spielplätzen und Bach ist. Der zweite Bereich für Touristen, zwischen dem alten Campinggebäude I und dem Restaurationsbetrieb Seelust, zeigt sich als weniger optimal.

Öffentliche Auflage bis Ende August

Deshalb bemühen sich vermehrt Saisonmieter um diese Plätze. Da dieses Gebiet gemäss Gestaltungsplan aber ausserhalb der Saison frei zu halten ist, müssen die jeweiligen Wohnwagen zum Überwintern auf die Parkplätze an der Bahnlinie verschoben werden. Ein aufwendiges und für die Mieter wenig verständliches ­Verfahren. Und schön ist es auch nicht, wenn entlang des Seeradweges, südlich angrenzend, eine geschlossene Reihe Wohnwagen und Camper stehen, die an Fahrende erinnern. Die Betreiber des Campings Seehorn haben deshalb dem Gemeinderat beantragt, auf dem Bereich «Standplätze für Touristen», östlich des Baches, die Wohnwagen über das ganze Jahr stehen lassen zu ­können. Dafür ist allerdings eine neuerliche Teiländerung des Gestaltungsplans notwendig. Der Gemeinderat hat nun diese Teiländerung genehmigt.

Die öffentliche Auflage dieser Teiländerung des Gestaltungsplans Wiedehorn liegt vom 11. bis 31. August öffentlich auf. (red)