EGNACH: Erst das Wasserreservoir – dann die Sporthalle

Der Gemeinderat legt Rechenschaft ab über seine Arbeit zur Halbzeit der Legislatur: Die Bilanz lässt sich sehen. Einiges ist in Gang gekommen. Die Sporthalle befindet sich im Bau. Das Gemeindehaus muss saniert werden.

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Für die aktuelle Legislatur hat sich der Egnacher Gemeinderat einiges vorgenommen. So unter anderem die Planung des Thurella-Areals, die Realisation der neuen Dreifach-Sporthalle, die Überbauung des Gristenbühl-Areals, den Ausbau der Wasserversorgung, die Reorganisation des regionalen Zivilschutzes und die Revision des Baureglementes mit Zonenplan.

Aber auch für ein harmonisches Zusammenleben aller Generationen hat sich der Gemeinderat Ziele gesetzt. So wurde Midnight-Sports eingeführt. Es gibt das Konzert am Steg am 4. August und auch der Schlaraffenland-Markt wird am 9. September wieder durchgeführt. Die Kommissionen für Altersfragen und für Integration sowie die Jugendkommission setzen sich für die jeweiligen Bevölkerungsgruppen ein und organisieren dazu auch Veranstaltungen.

Gristenbühl bleibt vorerst im Eigentum der Gemeinde

Der Investorenwettbewerb für das Areal Gristenbühl wurde durchgeführt und der Bevölkerung vorgestellt. Dies sorgte für Diskussionen und Widerstand, was den Gemeinderat dazu bewog, eine Abstimmung durchzuführen. Das Resultat der Abstimmung fiel eindeutig gegen eine Überbauung und den Verkauf des Areals aus. Das Areal bleibt vorläufig im Eigentum der Politischen Gemeinde.

Mit dem Bau der neuen Sporthalle wurde mittlerweile begonnen. Auch die neue Tierkörpersammelstelle und das Wasserreservoir Groossmorge befinden sich im Bau. Das Reservoir wird am 30. September mit einem «Wassertag» eingeweiht. Zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes Egnach ist mit der Auflage der Sanierung des Bahnübergangs Luxburgstrasse ein weiterer Meilenstein gelegt. Für das Luxbur­gerfeld wurde das Gestaltungsplanverfahren aufgenommen. In Planung ist die Sanierung des Gemeindehauses. Das denkmalgeschützte Haus wurde letztmals vor dreissig Jahren umgebaut. Aufgrund einer umfassenden Analyse und Auslegeordnung sind verschiedene Mängel mit teilweise grossem Handlungsbedarf erkannt worden. Dies wird den Gemeinderat im nächsten Jahr beschäftigen.

Auch im nächsten Jahr findet die Gewerbeausstellung statt. Vom 12. bis 15. April wird sich das das Egnacher Gewerbe präsentieren. Auch die Gemeinde wird zusammen mit der Volksschulgemeinde mit einem Stand vertreten sein. Eine Arbeitsgruppe ist an der Arbeit, das Konzept zu erarbeiten.

Thurella-Areal: Gestaltungsplan steht

In den nächsten beiden Jahren wird sich der Gemeinderat weiterhin mit dem Thurella-Areal beschäftigen. Der Gestaltungsplan mit Zonenplan ist in Arbeit und steht kurz vor der Genehmigung durch die Gemeindeversammlung. Dann hat der Gemeinderat die Einführung des reduzierten Winterdienstes beschlossen. Dieser wird voraussichtlich in einem Jahr eingeführt. (red)