Egnach baut eine neue Tierkörpersammelstelle

EGNACH. Die Tierkörpersammelstelle (TKS) in Ladrüti wurde ursprünglich als Verbrennungsanlage realisiert und ist nun seit über 30 Jahren als Sammelstelle in Betrieb.

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EGNACH. Die Tierkörpersammelstelle (TKS) in Ladrüti wurde ursprünglich als Verbrennungsanlage realisiert und ist nun seit über 30 Jahren als Sammelstelle in Betrieb. Sie entspricht heute weder den technischen Anforderungen, noch genügt sie den hygienischen und tierseuchenpolizeilichen Vorschriften. Geplant ist deshalb ein Neubau. Mit den Arbeiten soll Anfang des nächsten Jahres begonnen werden. Abgeschlossen sein sollen sie dann im September 2017.

Neubau kostet 1,1 Millionen

Der Egnacher Gemeinderat hat das von Hofer Architektur GmbH erstellte Projekt geprüft und genehmigt. Der Kostenvoranschlag beträgt 1,114 Millionen Franken – inklusive Landanteil. Die neue Anlage soll unmittelbar neben der alten zu stehen kommen. Diese bleibt in Betrieb, bis der Neubau fertig ist. Dann wird sie abgebrochen.

Die Tierkörpersammelstelle wird von elf Gemeinden finanziert, welche einen Beitrag bezahlen, damit Landwirte, Gewerbetreibende und Einwohner aus den betreffenden Ortschaften Tierkörper in der Ladrüti entsorgen können.

Egnach zahlt 25 Prozent

Für die neue TKS hat der Gemeinderat den Verteilschlüssel leicht angepasst. Die Mitgliedergemeinden bezahlen der Gemeinde Egnach einen anteilmässigen Baukostenbeitrag. So aktiviert die Gemeinde Egnach nur den eigenen Anteil der Investition. Die Mitgliedergemeinden bezahlen aber auch wie bisher den jährlichen Anteil an die Betriebskosten gemäss Verteilschlüssel.

Die Gemeinde Egnach wird rund 25 Prozent der Investitionskosten übernehmen und die umliegenden Gemeinden die restlichen 75 Prozent. (red.)