Egelsee: Kanton steigt ins Boot

Die Erweiterung des Kreuzlinger Hallenbades Egelsee hat eine wichtige Hürde genommen. Der Kanton erklärt sich bereit, sich finanziell am Bau zu beteiligen.

Urs Brüschweiler
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Kreuzlingen. Ein zusätzliches Sportbecken im Thermalbad Egelsee, diese Idee wurde in den letzten Wochen eifrig diskutiert. Vieles ist dabei aber noch offen. Zur Debatte stehen ein 33-Meter- oder ein 50-Meter-Becken als Anbau an das bestehende Bad.

Für das Projekt unter Federführung der Stadt, welches vom Sportnetz Kreuzlingen aktiv unterstützt wird, hat nun auch der Kanton grünes Licht gegeben.

«Der Kanton ist grundsätzlich bereit, sich mit einem Baubeitrag zu beteiligen», so die Mitteilung von gestern.

Höhe des Beitrags noch offen

Wie hoch dieser sein werde, könne er jetzt noch nicht sagen, ergänzte Regierungsrat Jakob Stark auf Anfrage. Man denke an einen einmaligen Investitionsbeitrag und einen jährlichen Nutzungsbeitrag.

Nun müssten mit der Stadt Kreuzlingen zuerst die Modalitäten der Beteiligung verhandelt und vereinbart werden, so Stark.

Bedingung: Nutzung durch PMS

Bedingung für die kantonale Beteiligung an der Hallenbaderweiterung ist, dass die Pädagogische Maturitätsschule (PMS) den Schwimmunterricht dort durchführen könne. Gelinge eine gemeinsame Lösung, verzichte der Kanton auf die Totalsanierung des Lehrschwimmbeckens in den Guyerbauten der PMS.

Der entsprechende Gebäudeteil könnte dann neu als zusätzlicher Gymnastik- und Fitnessraum genutzt werden.

Freude bei der Stadt

In Kreuzlingen nimmt man den Grundsatzentscheid des Regierungsrates mit grosser Freude zur Kenntnis. Für Reto Oberhänsli vom Sportnetz ist dies «ein wichtiger Meilenstein, um die prekäre Situation in der Stadt zu verbessern». Es biete sich nun eine grosse Chance.

Auch beim Departement Freizeit der Stadt ist man erfreut. Ruedi Wolfender sagt, man werde nun die Planungen in Angriff nehmen. Wichtig dabei seien vor allem die Verhandlungen mit den Anstössern und Landbesitzern.

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