Edith Giger stellt ihre Werke in der Rehaklinik aus

ZIHLSCHLACHT. Alle verfügbaren Wände im Parkinsonzentrum der Rehaklinik Zihlschlacht werden benötigt, um die Vielfalt der Werke der in Überlingen wohnhaften Künstlerin Edith Giger zu zeigen.

Erwin Schönenberger
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ZIHLSCHLACHT. Alle verfügbaren Wände im Parkinsonzentrum der Rehaklinik Zihlschlacht werden benötigt, um die Vielfalt der Werke der in Überlingen wohnhaften Künstlerin Edith Giger zu zeigen. «Dies ist die grösste und längste Ausstellung, die wir bisher in der Klinik gezeigt haben», erklärte Kerstin Baldauf, Leiterin des Bereichs Patienten und Angehörige der Klinik, an der Vernissage.

Künstlerische Vielfalt

Bei einem Rundgang durch die Gänge und Räume der drei Stockwerke des Parkinsonzentrums glaubt man zuerst, es wären Bilder verschiedener Künstler. Gezeigt wird aber die ganze Vielfalt des künstlerischen Lebenswerks von Edith Giger, begonnen bei ihren Zeichnungen über Aquarelle, genau beobachtete Szenen in Zürcher Quartierbeizen, faszinierende, mit wenigen Pinselstrichen dargestellte Figuren bis hin zu abstrakten, farbigen Gemälden aus der aktuellen Schaffensphase der Künstlerin. In diesem Werk spiegelt sich neben dem grossen Talent auch die fundierte Ausbildung von Edith Giger wider, die erst im Alter von 32 Jahren über genügenden Freiraum verfügte, mit dem Zeichnen und Malen zu beginnen.

Geführte Rundgänge

Mit «See, Land, Lüüt…» ist die Ausstellung betitelt, die bis zum 28. Mai 2014 im Parkinsonzentrum zu sehen ist. Da es nicht selbstverständlich ist, dass man durch die Räume einer Klinik wandert, um Bilder zu betrachten, werden Besichtigungen mit Führung angeboten. Diese finden an den Samstagen vom 23. November, 18. Januar und 15. März, jeweils um 14 Uhr, statt. Es lohnt sich, mit der Künstlerin einen Rundgang zu machen, denn so erhält man einen umfassenden Einblick in ihre künstlerische Entwicklung.

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