«E verhängnisvolli Nacht»

Bereits im Vorverkauf war das Kolping-Theater am Samstagabend ausverkauft. In der Nachmittagsvorstellung blieben nur vereinzelte Plätze unbesetzt.

Daniela Ebinger
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Olga La Bouche nistet sich gegen den Willen der Männer bei Toni Sieger ein. (Bild: ebi)

Olga La Bouche nistet sich gegen den Willen der Männer bei Toni Sieger ein. (Bild: ebi)

Kreuzlingen. Zuviel Alkohol und der Fahrausweis weg, kein Geld mehr in der Tasche, dafür ein Schuldschein. Nach einer durchzechten Nacht im «Erotik-Tempel» wachen die Lokalpolitiker Toni Sieger und sein Kumpel Emil Pfund mit brummendem Schädel auf. Der Tag beginnt wie ein Albtraum. Ruhm, Ehre und Ehe der beiden sind gefährdet.

Erfolgreicher Start

Das Kolping-Theater mit ihrem Stück «E verhängnisvolli Nacht» hat vergangenen Samstag erfolgreich gestartet.

Die Abendvorstellung war bereits im Vorverkauf ausverkauft und am Nachmittag blieben nur vereinzelte Plätze unbesetzt. «Wir sind mehr als zufrieden und freuen uns bereits jetzt schon auf die nächsten Aufführungen», erzählt der Präsident Anton Waltisberg. Am Samstagabend wurde Markus Hess für seinen 40. Theatereinsatz und Serge Stiefenhofer für die 10jährige Treue von der Theaterfamilie speziell geehrt.

Aus dem Leben gegriffen

Die 17jährige Lara La Macchia findet es ein sehr lustiges Stück und meint: «Die Schauspieler spielen sehr überzeugend und gut.» Das Theater sei etwas fürs Gemüt und die Lachmuskeln, findet Gaby Jenne. «Es ist mit leichter Übertreibung doch sehr nahe aus dem Leben gegriffen.» Rita Tassone ist zum ersten Mal an einem Kolping-Theater. Sie habe aber schon viel davon gehört.

«Das Theater ist sehr empfehlenswert», schwärmt die Kreuzlingerin und meint weiter: «Die Leistung der Schauspieler war echt super und ich werde nächstes Jahr bestimmt wieder gehen.» Valentina Stäheli und Elfi Ammann kennen einige der Schauspieler. «Die sind mit Leib und Seele bei der Sache», finden die beiden während der Pause und sind gespannt, wie sich die Herren Toni und Emil aus der Affäre ziehen werden. Das Ende des Stücks nimmt aber ganz unerwartete Formen an.

Am 12. und 13. November kann das Stück noch besucht werden.

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