E-Carsharing

Randnotiz

Sandra Reinhart
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Dieses Wochenende entscheiden wir Amriswiler darüber, ob die letzte Stunde der gratis Laternengarage bald schlagen wird. Sofern das Volk will, wird mit dieser Vorlage eines der Probleme des motorisierten Individualverkehrs gelöst. Viele Autos dienen mehrheitlich als Stehzeuge und nicht als Fahrzeuge. Sie brauchen während der Zeit, in der sie nicht bewegt werden, ebenfalls Platz. Gemäss Bundesamt für Statistik sind das im Thurgau pro 1000 Einwohner über 600 Fahrzeuge, die im Durchschnitt täglich etwa 24 Kilometer zurücklegen.

Nun stellt sich für mich als Mutter von drei Kindern, die bald alle selber fahren, folgende Frage: Sollen wir als Familie dem Trend der Statistik gedankenlos folgen? Nein, das wollen wir natürlich nicht! Jedes Kind ein Auto vor dem Haus, gekauft aus dem über Jahre Ersparten und dann noch mit Abgaswerten, die nicht zu verantworten sind – das passt für uns nicht.

Wir entscheiden uns deshalb, dem Trend des Carsharings zu folgen und teilen uns nun ein neues Elektrofahrzeug. Es wird direkt an unserer Fotovoltaikanlage aufgeladen. Freude und Fahrspass sind bei uns allen gross. Das Modell ist zur Nachahmung empfohlen – Mobility macht es jetzt sogar für Gemeinden und Firmen möglich.

Sandra Reinhart