Durchzogene Bilanz bei «baratohre»

Am Samstag war das Zelt in Sulgen zum letzten Mal geöffnet. Trotz positiver Reaktionen zeigt sich erst in ein paar Wochen, ob die Party ein Erfolg war.

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Das Ziel von 500 Gästen im Zelt wurde nicht jeden Abend erreicht. (Bild: Donato Caspari)

Das Ziel von 500 Gästen im Zelt wurde nicht jeden Abend erreicht. (Bild: Donato Caspari)

Sulgen. Die neun anstelle der 14 ursprünglich geplanten Partyabende im «baratohre»-Zelt werden möglicherweise die Bilanz negativ beeinflussen, befürchtet Organisator Roman Scherrer. «Der Aufwand war ja derselbe», erklärt er. «Zwei Wochen Zeltaufbau und zwei Wochen Zeltabbau.» Auch das Ziel der Veranstalter, an jedem Abend 500 Gäste anzulocken, sei nicht erfüllt worden.

Die Gründe dafür sieht er einerseits in der Werbung, die aufgrund der kurzen Vorlaufzeit nicht optimal ausgefallen sei. Andererseits dauere es immer eine gewisse Zeit, bis sich ein Anlass in einem Dorf etabliert habe. Durchwegs positive Reaktionen habe Roman Scherrer jedoch von den Besucherinnen und Besuchern aus Sulgen erhalten. Auch Anwohner, die ursprünglich Widerstand anmeldeten, wagten sich an die «baratohre».

Und Gemeindeammann Hans Ziegler war positiv überrascht: «Es war viel gediegener und gesitteter als ich erwartet habe.» (red.)

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