Durchschnittliche Badesaison 2012

Einen Rekordsommer wie 2003 wird es im Schwimmbad Weinfelden in diesem Jahr nicht geben. Die Stammgäste sind darüber nicht unglücklich, denn sie wollen keinen Rummel.

Urs Bänziger
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Kinder tummeln sich im Weinfelder Schwimmbad. (Bild: Nana do Carmo)

Kinder tummeln sich im Weinfelder Schwimmbad. (Bild: Nana do Carmo)

WEINFELDEN. Wenn die Sonne lacht, dann lacht auch Jürg Meier. Der Badmeister des Weinfelder Schwimmbads ist zufrieden mit dem Saisonverlauf. Zwar wird es in diesem Jahr keinen Rekordsommer wie 2003 mit rund 100 000 Besuchern geben. Aber wenn die Wetterprognosen sich bewahrheiten und die kommenden Tage nochmals hochsommerliche Temperaturen bescheren, dann wird in der Weinfelder Badi Hochbetrieb herrschen.

Bis Mitte September geöffnet

Die Wochen vor und nach den Sommerferien wirken sich massgeblich auf die Besucherzahlen aus. Da der Mai und Juni durchzogen waren, rechnet Jürg Meier mit einer durchschnittlichen Badesaison 2012. Was bedeutet, dass das Weinfelder Schwimmbad am Saisonende rund 70 000 Besucher zählen wird. Das Schwimmbad ist zwar noch bis Mitte September geöffnet, doch aus Erfahrung weiss der Badmeister, dass sobald die Temperaturen etwas abkühlen werden, die Sonnenbädeler das Feld räumen und nur noch die regelmässigen Schwimmerinnen und Schwimmer kommen. Erfahrung hat Jürg Meier reichlich, ist er doch seit 1975 Badmeister in Weinfelden und sowohl für das Frei- als auch für das Hallenbad verantwortlich.

Viele seiner Stammgäste kennt Jürg Meier persönlich. Leute aus Weinfelden und Umgebung, aber auch aus Frauenfeld, Wil und Bischofszell. «Sie kommen in unsere Badi, weil sie die ländliche Lage direkt an der Thur schätzen. Oft erzählen mir die Gäste, dass es im Weinfelder Schwimmbad mit seinem Baumbestand mehr Schattenplätze als anderswo gebe und auch nicht so ein Rummel herrsche wie in den grossen Schwimmbädern am See.»

Ohne Unfälle

Zufrieden mit dem Saisonverlauf ist Jürg Meier aber nicht nur aufgrund der Besucherzahlen, sondern auch deshalb, weil es keine ernsthaften Unfälle und Zwischenfälle gab. «Hoffen wir, dass es bis Saisonende so bleibt.»