Durchgangsheim ist im Moment zu

Nachgefragt

Drucken

Das Durchgangsheim für Asylbewerber in der Ecke Kreuz-/Rütistrasse mit Platz für 23 Personen ist seit einigen Wochen geschlossen. Es wird renoviert. Wann es wieder aufgeht, ist noch offen, sagt Florentina Wohnlich, die Chefin des kantonalen Sozialamtes.

Warum ist das Durchgangsheim zu?

Das Haus wird renoviert. Der Zeitpunkt war günstig.

Warum?

Die Belegung war zuletzt nicht so hoch, da es relativ wenige Zuweisungen gab. Die Bewohner haben wir auf umliegende Heime verteilt.

Wann wird das Haus wiedereröffnet?

Der Zeitpunkt ist noch nicht bestimmt. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation eilt es uns nicht.

Das Durchgangsheim aufzugeben ist kein Thema?

Nein, zum einen kann sich die Lage schnell ändern. Der Bundesrat hat eben beschlossen, 2000 besonders verletzliche Flüchtlinge aufzunehmen im Rahmen des sogenannten Resettlement-Programms. Zum anderen haben wir einen fünfjährigen Mietvertrag mit dem Besitzer der Liegenschaft abgeschlossen.

Der Standort mitten in einem Wohnquartier ist nicht unbedingt ideal.

Der Standort in Romanshorn ist nicht schlecht. Wichtig ist eine gewisse Nähe zu den Regelstrukturen. Die Asylbewerber in einem Industriequartier oder weit weg von allem und allen irgendwo in den Bergen unterzubringen, erschwert nur schon räumlich gesehen die Integration. (mso )

Aktuelle Nachrichten