Durchfahrt Weinfelden-Bussnang ist Anfang Juli wieder offen

WEINFELDEN. Rund einen Monat Vorsprung haben die Bauarbeiten am Kreisel Deucher-/Wilerstrasse in Weinfelden. Das ist vor allem der Planung und den Arbeitern zu verdanken.

Esther Simon
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Besprechung auf der Baustelle: Bauführer Urs Niederer, Jürg Schär, stellvertretender Leiter der Abteilung Strassenbau im kantonalen Tiefbauamt, Bruno Mästinger, stellvertretender Chef des Weinfelder Bauamtes, Polier Andy Schilling und Bauleiter René Ruchti. (Bild: Nana do Carmo)

Besprechung auf der Baustelle: Bauführer Urs Niederer, Jürg Schär, stellvertretender Leiter der Abteilung Strassenbau im kantonalen Tiefbauamt, Bruno Mästinger, stellvertretender Chef des Weinfelder Bauamtes, Polier Andy Schilling und Bauleiter René Ruchti. (Bild: Nana do Carmo)

Das südliche Halbrund des Kreisels auf der Kreuzung Deucher-/Wilerstrasse ist praktisch fertig. Das zeigt ein Augenschein auf der Baustelle, zu dem der Kanton eingeladen hatte. In den vergangenen Tagen haben die Arbeiter den provisorischen Strassenbelag in Kreiselnähe aufgebracht. «Anfang Juli kann die südliche Hälfte des Kreisels für den Verkehr freigegeben werden», sagt Jürg Schär, Stellvertretender Leiter der Abteilung Strassenbau im kantonalen Tiefbauamt. Das ist ein Monat früher als geplant. Für Schär ist klar: Dieser Vorsprung ist der guten Planung, dem Management auf der Baustelle und den Arbeitern zu verdanken.

Nach wie vor einspurig

Das heisst, dass Anfang Juli die Durchfahrt von und nach Bussnang auf der südlichen Wilerstrasse wieder geöffnet ist. Wenn die Arbeiter mit dem Bau des nördlichen Halbrunds beginnen, wird der Verkehr von Westen zwar nach wie vor einspurig an der Baustelle vorbeigeführt, und der ganze Verkehr aus dem Oberthurgau wird wie seit Ostern durchs Dorf rollen. Aber Autofahrer aus dem Westen können wieder rechts nach Bussnang, und solche aus Bussnang wieder rechts nach Bürglen abbiegen.

In Betonbauweise

Der Kreisel wird in Betonbauweise der Stärke T5 erstellt. Der Beton ist 28 Zentimeter dick. «Die Belastung durch den Schwerverkehr auf dieser Achse ist gross», sagt Bauleiter René Ruchti. «Autobahnen haben die Stärke T6, nur Flugpisten müssen noch eine grössere Belastung aushalten.»