Duftender Museumsgarten

BISCHOFSZELL. Rechtzeitig zur Rosenwoche Ende Juni sollen im neugestalteten Museumsgarten bunte Rosen blühen und einen Duftgarten bilden. Darunter ist auch eine rosa Rose namens Doris Leuthard.

Andrea Kern
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Graben um, pflanzen und giessen: Bernhard Bischof (2. v. r.) mit Joel Elser, Kevin Häuptle und Stefan Oswald von der Oswald Gartenbau AG. (Bild: Nana do Carmo)

Graben um, pflanzen und giessen: Bernhard Bischof (2. v. r.) mit Joel Elser, Kevin Häuptle und Stefan Oswald von der Oswald Gartenbau AG. (Bild: Nana do Carmo)

Rote Rosen rechts des Brunnens, gelbe Rosen gleich daneben: Bei der Neugestaltung des Rosengartens im Museumsgarten hat Bernhard Bischof die Farben des Bischofszeller Wappens berücksichtigt. Ein gänzlich rot-gelber Garten möchte der OK-Präsident der Rosenwoche nun aber doch nicht. Jedes Beet ist in einem anderen Farbton gehalten, von rosa über violett zu orange ist die gesamte Palette bunter Blumen vertreten.

Insgesamt über 120 Rosenstöcke werden aufgefordert, spätestens an der Rosenwoche Ende Juni zu blühen, darunter auch jene, welche drei schmiedeeiserne, über zwei Meter hohe Bögen umschlingen.

«Jedes Beet eine Einheit»

Seit über 20 Jahren schmücken Rosen den Museumsgarten. Doch mit den Jahren haben sich auch die Rosengärten entwickelt. Nicht mehr einzelne Rosen werden gepflanzt, sondern flächendeckend angeordnet, wie Bernhard Bischof erklärt. «Jedes Beet wird nun farblich eine Einheit bilden.»

Der zurzeit entstehende Rosengarten soll aber nicht nur das Auge, sondern auch die Nase erfreuen. «Der Museumsgarten eignet sich mit den Mauern ideal für einen Duftgarten» freut sich Bernhard Bischof, der über duftende und weniger duftende Rosen Auskunft gibt. «Alte englische Rosen duften stark. Es gibt aber auch Neuzüchtungen mit einem intensiven Duft.» Zu diesen neuen Rosen gehört auch jene in Rosa-Tönen gehaltene Blume namens Doris Leuthard. «Diese hat als best duftende Rose sogar internationale Preise gewonnen», sagt Bernhard Bischof.

Kulisse für Hochzeiten

Finanziert hat der Garten mit rund 12 000 Franken das Rosenwochen-OK mit einem Teil des Preisgeldes der gewonnen Auszeichnungen, dem Tourismuspreis und dem Oberthurgauer des Jahres. Auch Stefan Oswald, der im Namen der Oswald Gartenbau AG die Rosen pflanzt, freut sich über den neuen Garten: «Er wird insbesondere an Hochzeiten eine schöne Kulisse bilden.»