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Drei Tage Volksfest am Hafen

ROMANSHORN. In Romanshorn ging am Wochenende das Sommernachtsfest friedlich über die Bühne. Insgesamt genossen 15 000 Besucher die heitere Stimmung am Bodensee. Die Veranstalter boten mit Achterbahnen, Feuerwerk, Konzerten und Parties ein abwechslungsreiches Programm.
Alice Grosjean
Bei diesem Karussell kann einem schon schwindlig werden. (Bilder: Reto Martin)

Bei diesem Karussell kann einem schon schwindlig werden. (Bilder: Reto Martin)

Bunte Lichter erleuchten den eindunkelnden See und schrauben sich blinkend in den Himmel. Erhellte Gesichter schnellen schreiend vorbei, die Bässe der Achterbahnen dröhnen und der Duft von Crêpes liegt in der feuchten Luft. Immer mehr Personen strömen am Samstagabend aufs Gelände. Einige versuchen sich am Schiessstand, andere steuern direkt auf eines der Festzelte zu oder machen es sich vor der grossen Bühne bequem.

Super Stimmung

Das Sommernachtsfest sei ein spontanes Kollegentreffen, meint ein Romanshorner Besucher: «Ich komme keine fünfzig Meter, ohne das ich einen Bekannten treffe.» Spontan und lokal – am Fest treffen sich Familien, eingesessene Romanshorner und abends vor allem die jüngere Generation. Sarah aus Arbon ist zum ersten Mal hier: «Die Stimmung am See ist super und die Leute sind extrem gemütlich», findet sie. Doch das Eintrittsgeld von 15 Franken sei schon etwas happig.

Mit dem Ereignis rundum zufrieden ist OK-Präsident Marcel Fisch: «An den drei Festtagen konnten wir insgesamt etwa 15 000 Besucher verzeichnen, 7000 davon allein am Samstag.» Im Vergleich zum letzten Jahr seien alle Programmpunkte beibehalten worden. Mit den Hauptacts Ten Years After am Donnerstag und Ritschi am Freitag kamen die Gäste abends in den Genuss von zwei Gratiskonzerten. «Neu war nur der VIP-Sektor vor der Hauptbühne, für welchen wir Tickets verkauft haben», sagt Fisch. Die drei Tage seien ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne gegangen, Sicherheitsleute und Polizisten waren im und um das Gelände omnipräsent. Das Wetter trug auch seinen Teil zum Gelingen bei, denn mit Regen hatten die Organisatoren schon viel früher gerechnet. «Weil der Regen erst spät eingesetzt hat, sind viele Leute noch bis zum Feuerwerk geblieben», freut sich Fisch. Mit funkelnden Knallern und dramatischen Melodien verzückte das Feuerwerk gross und klein und liess dabei jeden 1.-August-Funken alt aussehen. Die Köpfe in den Nacken gelegt zum Himmel starrend, zückten die Zuschauer eifrig ihre Smartphones und bestaunten das glitzrig laute Spektakel.

Hier und da tröpfelte es ein wenig, richtig öffnen taten sich die Wasserschleusen erst pünktlich mit dem Schlussknall.

Bahnen drehten sich weiter

Regenschirme wurden aufgespannt, Jacken angelegt und der Abend entweder zu Hause oder im geschützten Partyzelt weiter verbracht. Menschenmassen schwemmten durchnässt Richtung Ausgang. Die Bahnen drehten sich trotzdem weiter.

Eine junge Frau ist fasziniert vom Angebot des Schmuckstandes. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Eine junge Frau ist fasziniert vom Angebot des Schmuckstandes. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Selbst die Kleinen haben Spass im Autoscooter. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Selbst die Kleinen haben Spass im Autoscooter. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

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