Drei Kandidaten für zwei Sitze

Am Neujahrsapéro hat das Wahlkomitee drei Kandidaten für den Gemeinderat Schönholzerswilen vorgestellt. Am 8. März kommt es zur Kampfwahl.

Rudolf Steiner
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Die drei Kandidaten: Martin Grob, Andrea Gerl und Sandro Körber. (Bild: Rudolf Steiner)

Die drei Kandidaten: Martin Grob, Andrea Gerl und Sandro Körber. (Bild: Rudolf Steiner)

SCHÖNHOLZERSWILEN. Das Wahlkomitee hat mehr Kandidaten gefunden als nötig wären. Am Neujahrsapéro in Schönholzerswilen hat Reto Aeschbacher, Leiter des Wahlkomitees, drei neue Kandidaten für den Gemeinderat vorgestellt. «Wir haben in den letzten Wochen etwa 30 Personen angefragt, und viele Gespräche geführt», sagt er. Daraus resultierend, hat Aeschbacher den rund 80 Gästen am Apéro drei neue Kandidaten präsentiert. Es sind Andrea Gerl (Ritzisbuhwil), Sandro Körber (Habisreuti, Toos) und Martin Grob (Grobenbach, Leutenegg).

Zwei Plätze sind zu vergeben im Gemeinderat, da die beiden Bisherigen Daniela Schwager und Pius Bucher nicht mehr für eine Wiederwahl kandidieren. Es kommt daher zu einer Kampfwahl, da nebst den drei Neuen auch die beiden Bisherigen Ernst Schärrer und Karl Keller wiedergewählt werden möchten. Auch Gemeindeammann Fredy Oettli stellt sich zur Wiederwahl.

Jung und politisch unerfahren

Gemeinsam haben die drei, dass sie politisch weitgehend unerfahren, unbelastet und jung sind. So ist Musiklehrerin Andrea Gerl aus Ritzisbuhwil mit 34 Jahren bereits die älteste Kandidatin. Landwirt Martin Grob aus Grobenbach ist 31jährig und Jurist Sandro Körber aus Habisrüti ist mit 28 Jahren der jüngste Kandidat. Körber trat bereits zweimal zu Ersatzwahlen in den Gemeinderat an, allerdings ohne Erfolg. Alle drei Kandidaten stellten sich am Neujahrsapéro den Gästen kurz vor.

Nichts dem Zufall überlassen

Um die Kandidatensuche um die Nachfolge in der Behörde nicht dem Zufall zu überlassen, wurde in Schönholzerswilen ein überparteiliches Wahlkomitee aus fünf Personen gebildet. Das Komitee nahm im Herbst die Suche nach Kandidaten und Kandidatinnen auf und hat seine Arbeit nun abgeschlossen.

Vor der Präsentation der Kandidaten überbrachte Fredy Oettli erstmals als Gemeindepräsident die guten Wünsche des Gemeinderates für das neue Jahr an die Bevölkerung. «Für Neues offen sein, ohne alles ändern zu wollen. Altes ablegen, nach vorn blicken und sich Zeit füreinander nehmen», gab Oettli seinen Mitbürgern und Mitbürgerinnen mit auf den Weg ins neue Jahr.