Drei gesucht, vier gefunden

Die Rausch AG hat per Casting drei Models für ihre neue Kampagne gesucht. Mädchen von nebenan sollten es sein. Nun hat die Jury gleich vier Kandidatinnen gefunden, die im nächsten Jahr für Haarprodukte Werbung machen werden.

Michèle Vaterlaus
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Marlene Buchser (Bilder: pd)

Marlene Buchser (Bilder: pd)

KREUZLINGEN. Die neuen Models von Rausch heissen Simona Sgier, Rahel Lüthi, Noemi Dysil und Marlene Buchser. Eigentlich sind sie keine Models, aber sie haben den Inhaber der Rausch AG, Marco Baumann, mit ihrer natürlichen und sympathischen Art überzeugt und werden die Gesichter der neuen Shampoo-Kampagne der Firma sein.

Sie haben sich gegen über 100 Frauen durchgesetzt, die ihr Foto auf die Homepage der Rausch AG geladen hatten, um diesen Job zu ergattern. 38 davon durften Mitte August an einem Casting in Zürich teilnehmen.

Fotogen muss sie sein

«Die vier Gewinnerinnen haben mich beim Fotoshooting und beim persönlichen Gespräch überzeugt», sagt Marco Baumann. Die Auswahl sei aber nicht einfach gewesen. «wir haben zum Beispiel mit allen persönlich gesprochen. Und es ist natürlich anstrengend 38 Gespräche zu führen», sagt er. Aber er habe alle Frauen ausserordentlich sympathisch gefunden. Doch am Schluss entschied nicht nur Sympathie, sondern auch die Fotogenität. «Es gab wunderschöne Frauen, die ich total nett fand. Aber sie waren leider nicht fotogen», sagt Baumann. Die Gewinnerinnen haben beide Eigenschaften, wie er sagt. Und: «Sie haben alle wunderschöne Haare.»

Doch auch die Frauen, die den Model-Job nicht bekommen haben, sind nicht leer ausgegangen. «Wir haben allen ein kleines Geschenk mitgegeben», sagt er. Zudem behalte die Firma eine Mappe mit den Casting-Fotos der Models. «Wenn wir wieder einmal ein Model suchen, haben wir hier schon einen Ausgangspunkt mit ausserordentlich sympathischen Frauen.»

Ein Mann fehlt noch

Weil alle Frauen so sympathisch waren, hat die Firma gleich ein Model mehr als vorgesehen gebucht. Es habe sich ganz gut ergeben. «Denn wir planen auch noch eine neue Kampagne für Schuppen-Produkte. Dafür brauchen wir ein Pärchen, und in Noemi Dysil haben wir schon mal die weibliche Person gefunden», sagt Marco Baumann.

Das männliche Model werde aber nicht über Casting gesucht. Dieses lässt sich die Firma vermitteln.

Ein Wermutstropfen

Nur einen Wermutstropfen muss der Rausch-Inhaber hinnehmen. Er hätte gerne unterschiedliche Typen von Frauen engagiert. Doch nun haben drei ganz ähnliche Typen den Job bekommen – lediglich Noemi Dysil hebt sich etwas von den anderen ab. «Das lag daran, dass es einfach nicht gepasst hat. Ich hätte gerne eine Dunkelhaarige oder auch eine Rothaarige mit dabei gehabt», begründet der Rausch-Inhaber.

Doch sei vieles auch vom Eindruck des Fotografen abhängig. «Dieses Mal hat es leider nicht geklappt mit den unterschiedlichen Typen.»

Noemi Dysil

Noemi Dysil

Rahel Lüthi

Rahel Lüthi

Simona Sgier

Simona Sgier

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