DOZWIL: Steuern sprudeln weiter

Die Rechnung 2017 der Sek Dozwil-Kesswil-Uttwil schliesst mit einem Gewinn ab. Das Resultat führt dazu, dass das Eigenkapital erhöht werden konnte und künftig keine Abschreibungen mehr anfallen.

Romanshorn@thurgauerzeitung.ch
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Pfleger Adrian Gut präsentierte ein höchst erfreuliches Rechnungsresultat. Der Ertragsüberschuss betrug 250400 Franken. Das sei auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Bei der ­Aufwandseite seien weniger Stellvertretungen als budgetiert zu verzeichnen gewesen. Das Globalbudget der Schulleitung habe aufgrund weniger Anschaffungen besser abgeschnitten. «Beim Unterhalt der Liegenschaft mussten nur 75 000 Franken statt der budgetierten 95000 Franken ausgegeben werden», sagte Adrian Gut.

Die Steuereinnahmen fielen mit 2,951 Millionen Franken um 265 000 Franken höher aus als vorgesehen. Allerdings musste die Sekundarschulgemeinde auch einen deutlich höheren Betrag an den Finanzausgleich abliefern. Statt den budgetierten 150 000 Franken mussten knapp 262 800 Franken abgegeben ­werden.

Eigenkapital beträgt jetzt 970000 Franken

Die Stimmberechtigten bewilligten die Rechnung sowie die Gewinnverwendung einstimmig. Für zusätzliche Abschreibungen wurden 136 000 Franken aufgewendet, 114 400 Franken wurden ins Eigenkapital eingelegt. Dieses betrug Ende 2017 970000 Franken.

«Das Budget 2018 wurde erstmals im HRM 2 erstellt», erklärte Adrian Gut bei dessen Vorstellung. Kurz- bis mittelfristig werde die Schülerzahl stabil bleiben, «ab 2023 werden diese aber sinken». Das Budget 2018 rechnet mit einem Verlust von 58 800 Franken bei einem neuen Steuerfuss von 34 Prozent. Durch die Lohnanpassungen würde die Besoldung der Lehrpersonen auf fast 1,5 Millionen Franken steigen, meinte Gut.

Markant steigen werde der Unterhalt der Liegenschaft. Für den Teilersatz der Lüftung, der Sportplatzbeleuchtung sowie weiterer Massnahmen müssten 150000 Franken investiert werden.

Finanzausgleich: «Es dürfte uns nicht viel passieren»

Im Budget 2018 werden durch den Unterhaltsfonds Liegenschaften geäufnet und mit 50 000 Franken ausgestattet, sagte Adrian Gut weiter. Es seien im kommenden Jahr keine Abschreibungen zu tätigen, sagte er mit Verweis auf den Gewinn aus der Rechnung. «Die Steuereinnahmen werden auch im kommenden Jahr steigen und dürften mit 2,788 Millionen Franken um 100000 Franken höher liegen als im Budget 2017», erklärte Gut. Dies trotz des um einen Prozent gesenkten Steuerfusses. Was die geplanten Änderungen beim Finanzausgleich für die Sekundarschulgemeinde bedeute, könne er noch nicht sagen, aber: «Als zahlende Schulgemeinde dürfte uns nicht viel passieren.»

31 Stimmberechtigte der Sekundarschulgemeinde waren am Dienstagabend in die Mehrzweckhalle gekommen. Schulpräsident Toni Betschard begrüsste sie.

Kurt Peter

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